BlackBerry plant zwei gĂŒnstigere Smartphones mit Android
(Bild: Volker Weber)
Der Blackberry Priv ist zu ambitioniert: Technisch gut, schnelle Sicherheitsupdates, doch der Preis stimmt nicht â und damit bleibt der Erfolg aus. Nun sollen es zwei preiswertere Android-GerĂ€te richten.
Gut, aber zu teuer. Der BlackBerry Priv wird in allen Reviews gelobt, aber mit rund 700 Euro ist er den Kunden zu teuer. Konzernchef John Chen kommentierte in einem Interview in Abu Dhabi [1], dass es vielleicht nicht so eine smarte Idee war, mit einem High-End-GerĂ€t in den Androidmarkt einzusteigen. Die Kunden hĂ€tten ihm gesagt, sie wollten zwar gerne ein GerĂ€t von BlackBerry kaufen, aber nicht zu diesem Preis: âA lot of enterprise customers have said to us, âI want to buy your phone but $700 is a little too steep for me. Iâm more interested in a $400 deviceâ."
(Bild:Â Volker Weber [2] )
Zwei gĂŒnstigere GerĂ€te plant BlackBerry daher wohl, eines mit und eines ohne Hardwaretastatur. Chen lieĂ offen, wann diese GerĂ€te erscheinen sollen. Aktuell arbeitet BlackBerry an einem Update auf Android 6.0 Marshmallow fĂŒr den Priv, ein öffentlicher Betatest [3] soll nĂ€chste Woche starten und vier bis acht Wochen dauern.
Das sicherste Android
Mit dem Priv hatte BlackBerry nicht nur freundliche Reviews bekommen, sondern seit dem Erscheinen auch fĂŒr stets aktuelle Sicherheits-Updates gesorgt. Monat fĂŒr Monat waren die Patches zuerst fĂŒr den Priv erschienen, noch bevor Google neue Images fĂŒr die eigenen Nexus-GerĂ€te veröffentlichte. Chen ist sichtlich stolz auf diesen Erfolg: "Weâre the only people who really secure Android, taking the security features of BlackBerry that everyone knows us for and make it more reachable for the market."
BlackBerrys Android-Distribution ist sehr nahe an dem, was Google baut. Als ZusĂ€tze liefert BlackBerry den Hub, eine App, die alle Messaging-Funktionen vereint, sowie DTEK, mit dem man ĂŒberwachen kann, welche Zugriffe Apps auf Android vornehmen. DTEK zeigt auĂerdem an, wie sicher das GerĂ€t konfiguriert ist und gibt Hilfestellungen, die Sicherheit zu erhöhen.
Bis auf den Preis scheint BlackBerry einiges richtig zu machen. Jetzt mĂŒssen gĂŒnstigere GerĂ€te her, um auf höhere StĂŒckzahlen zu kommen. Im letzten Quartal hatte BlackBerry 600.000 Smartphones verkauft. Wieviele davon Privs waren, sagt BlackBerry nicht.
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(vowe [6])
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[2] http://vowe.net
[3] https://www.heise.de/news/BlackBerry-testet-Marshmallow-auf-PRIV-3161995.html
[4] http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-26-Android-Slider-BlackBerry-Priv-im-Test-3017301.html
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