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Cisco verstÀrkt sich mit Sicherheitssoftware-Anbieter

Das Unternehmen ist bisher hauptsĂ€chlich als Hersteller von großen Routern und Switches bekannt, versucht nun aber, seine AbhĂ€ngigkeit vom Hardware-GeschĂ€ft zu verkleinern.

Der weltgrĂ¶ĂŸte Netzwerk-AusrĂŒster Cisco [1] baut sein Software-Standbein aus. Der kalifornische Konzern schluckt fĂŒr insgesamt 2,7 Milliarden Dollar (2,1 Mrd Euro) den IT-Sicherheitsspezialisten Sourcefire [2], wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten [3].

Cisco ist hauptsĂ€chlich als Hersteller von großen Routern und Switches bekannt. Die Technik steckt in vielen Firmen- und Transportnetzen und sorgt mit dafĂŒr, dass das Internet lĂ€uft. Der Konzern versucht aber, seine AbhĂ€ngigkeit vom Hardware-GeschĂ€ft zu reduzieren. So hatte Cisco seine Tochter Linksys, die Netzwerk-Technik fĂŒr Heimanwender baut, an Belkin verkauft.

Sourcefire hat 650 Mitarbeiter und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 223 Millionen Euro. Cisco zahlt pro Aktie 76 Dollar, ein Aufschlag von 29 Prozent zum Schlusskurs vom Montag. Wenn alles glatt lĂ€uft und die WettbewerbshĂŒter ihre Zustimmung geben, soll die Übernahme bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. (dz [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1922631

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.cisco.com
[2] http://www.sourcefire.com
[3] http://newsroom.cisco.com/release/1225204/Cisco-Announces-Agreement-to-Acquire-Sourcefire?utm_medium=rss
[4] mailto:dz@ct.de