Dell experimentiert mit Ubuntu-Entwickler-Ultrabook
Im Rahmen des Projekts "Sputnik" versucht Dell die Chancen eines auf Web- und Mobil-Entwickler abzielenden "Open Source Notebooks" auszuloten.
Im Projekt "Sputnik" [1] möchte Dell die Chancen eines "Open Source Notebooks" fĂŒr Web- und Mobil-Entwickler ausloten. Das Projekt wird fĂŒr sechs Monate durch einen Dell-internen "Innovation Fund [2]" finanziert.
Im Rahmen des Projekts arbeiten Dell-Mitarbeiter an einem bereits erhÀltlichen Installation-Image [3] von Ubuntu 12.04 [4], das auf das Ultrabook Dell XPS13 [5] abgestimmt ist. Probleme mit der Helligkeitsregelung und dem WLAN-Hotkey will das Projekt schon gelöst haben; eine Reihe von Touchpad-Funktionen arbeiten aber bislang nicht, wie Barton George in einem Blog-Eintrag [6] zum Projekts Sputnik erlÀutert.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (Google Ireland Limited) ĂŒbermittelt werden. Mehr dazu in unserer DatenschutzerklĂ€rung [7].
Nichts in den AnkĂŒndigungen deutet darauf hin, dass Dell das Ultrabook mit vorinstalliertem Ubuntu in nĂ€chster Zeit verkaufen will; vielmehr will man einige GerĂ€te an "Key influencers" und Partner geben, um deren Feedback zu erhalten, wie George in einem Video-Interview von Dell erlĂ€utert. George erwĂ€hnt in dem Blog-Eintrag zudem, man habe "groĂe PlĂ€ne", wenn das auf sechs Monate aufgelegte Projekt ein Erfolg werde.
Dell hat in der Vergangenheit schon einzelne PCs und Notebooks mit vorinstalliertem Ubuntu verkauft. Mitte 2010 verschwanden diese jedoch von der Webseite; Dell erklÀrte damals öffentlich, Kunden könnten die GerÀte per Telefon bestellen.
Mittlerweile gilt das offenbar nicht mehr: Auf die Frage nach einem Notebook mit vorinstalliertem Ubuntu oder Linux konnte der erste Privatkunden-Berater, den wir bei einem anonymen Anruf erreichten, nicht antworten. Daraufhin gelangten wir zu einem zweiten Berater, der nach einigen Sekunden des Nachdenkens und noch etwas lĂ€ngerer Datenbank-Recherche schlieĂlich die GerĂ€te der Reihe "Dell Precision Mobile Workstation [8]" anbot, die sich allerdings eher auf Unternehmenskunden ausrichten und ĂŒber tausend Euro kosten. Die gebe es mit Red Hat Linux, auch wenn das im Webshop des Unternehmens nicht ersichtlich sei. (thl [9])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1570214
Links in diesem Artikel:
[1] http://bartongeorge.net/2012/05/07/introducing-project-sputnik-developer-laptop/
[2] http://bartongeorge.net/2012/05/02/ferreting-out-innovation/
[3] http://hwe.ubuntu.com/uds-q/dellxps/
[4] https://www.heise.de/tests/Erster-Test-Ubuntu-12-04-LTS-1560003.html
[5] http://www.dell.com/us/p/xps-13-l321x/pd?c=us&cs=19&l=en&s=dhs&ST=dell%20XPS%2013&dgc=ST&cid=79646&lid=4226210&acd=sEuxyDAL5,23765875074,901pdb6671
[6] http://bartongeorge.net/2012/05/07/introducing-project-sputnik-developer-laptop/
[7] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[8] http://www.dell.com/de/unternehmen/p/precision-laptops
[9] mailto:thl@ct.de
Copyright © 2012 Heise Medien