EU gegen "illegale und schÀdliche Inhalte" im Internet
Das EuropÀische Parlament und der Rat der EuropÀischen Union haben der VerlÀngerung und Ausweitung eines "Aktionsplans zur sicheren Nutzung des Internet" zugestimmt.
Das EuropĂ€ische Parlament [1] und der Rat der EuropĂ€ischen Union [2] haben der VerlĂ€ngerung und Ausweitung eines "Aktionsplans zur sicheren Nutzung des Internet" zugestimmt. Die EU will damit "eine Reihe nicht Recht setzender MaĂnahmen" fördern, um "die Verbreitung illegaler und schĂ€dlicher Inhalte im Internet und ĂŒber Mobiltelefone" zu bekĂ€mpfen. Ein erster [3] solcher Aktionsplan war am 31. 12. 2002 ausgelaufen.
Mit dem erweiterten Aktionsplan in Höhe von 13,3 Millionen Euro fördert die EU bis Ende 2004 unter anderem Projekte zur Entwicklung und vergleichenden Bewertung von Internet-Filtersystemen, ein europĂ€isches Netz von Meldestellen [4] fĂŒr illegale Internet-Inhalte, Strukturen der Selbstkontrolle der Internet-Wirtschaft und ein europĂ€isches Netz von Sensibilisierungszentren. WĂ€hrend sich das VorlĂ€uferprogramm schwerpunktmĂ€Ăig um Jugendschutz und BekĂ€mpfung von Kinderpornografie drehte, sollen in der zweiten Phase auch andere "illegale und schĂ€dliche" Inhalte, etwa rassistische oder gewaltverherrlichende Websites, thematisiert werden. Zudem will die EU nun auch Inhalte von Mobil- und Breitbanddiensten, Online-Spielen, Peer-to-Peer-Dateitransfer sowie "alle Arten der Echtzeitkommunikation" berĂŒcksichtigen. (wst [5])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-79873
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.europarl.eu.int/home/default_de.htm
[2] http://ue.eu.int/de/summ.htm
[3] https://www.heise.de/news/EU-Aktionsplan-gegen-illegale-Web-Inhalte-65532.html
[4] http://www.inhope.org/
[5] mailto:wst@technology-review.de
Copyright © 2003 Heise Medien