Echo Dot und Amazon Tap mit eingebauter Sprachassistentin "Alexa"
(Bild: Amazon)
Noch gibt es nicht einmal Amazons ersten vernetzten Lautsprecher Echo mit eingebauter digitaler Assistentin Alexa in Deutschland. DafĂŒr bringt der VersandhĂ€ndler in den USA schon zwei weitere GerĂ€te mit Sprachsteuerung auf den Markt.
Amazon forciert seinen VorstoĂ ins Smart Home [1], will mit seiner digitalen Assistentin Alexa aber auch darĂŒber hinaus. Um das zu erreichen, stellte das Unternehmen in den USA gleich zwei neue GerĂ€te vor.
Echo Dot [2]sieht aus wie der Kopf des zylindrischen Netzwerklautsprechers Amazon Echo. Er ist zum Anschluss an vorhandene Boxen gedacht und hat selbst nur noch einen Minilautsprecher zur Sprachausgabe, der zum Einsatz kommt, wenn kein Audiosystem angeschlossen ist. Zur Musikwiedergabe muss man eine HiFi-Anlage oder Aktivlautsprecher anschlieĂen. Echo Dot wird per WLAN ins Heimnetz eingebunden, per Bluetooth (A2DP) nimmt er Kontakt zum Smartphone oder Bluetooth-Lautsprechern auf.
Die Besonderheit ist die eingebaute Sprachassistentin Alexa, die aufs Wort hört, denn in Echo Dot steckt ein Mikrofon-Array, dass auf das Signalwort "Alexa" lauscht, um Fragen zu beantworten, MusikwĂŒnsche oder Bestellungen entgegenzunehmen. AuĂerdem kann man darĂŒber Smart-Home-Equipment per Sprache steuern. Amazon verkauft Echo Dot vorerst ausschlieĂlich an Prime-Kunden in den USA. Der Preis von 90 US-Dollar ist kein SchnĂ€ppchen, aber immerhin 90 US-Dollar gĂŒnstiger als beim ausgewachsenen Echo.
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Das zweite neue GerĂ€t mit Alexa-UnterstĂŒtzung ist der 16 cm hohe Mobil-Lautsprecher Amazon Tap [4]. Der 130 US-Dollar teure Lautsprecher soll im Akkubetrieb bis zu 9 Stunden laufen und koppelt sich ebenfalls via Bluetooth ans Smartphone respektive WLAN ans Heimnetz oder einen Hotspot. Anders als Amazon Echo und Echo Dot lauscht Amazon Tap nicht permanent, sondern wie das Fire TV bei Druck auf die Sprach-Taste am GehĂ€use. Soll der Tap auch unterwegs Fragen beantworten oder direkt Musik von Diensten wie Amazon Prime Music, Pandora oder Spotify streamen können, muss man die Internet-Verbindung des Smartphone teilen. (vza [5])
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