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EuropÀische Collaboration von Telekom und Nextcloud

Bert Ungerer

(Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom als Hoster und Nextcloud als Anwendungsanbieter sehen durch ihr gemanagtes Angebot die europÀische DatensouverÀnitÀt gestÀrkt.

Mit Managed Nextcloud bietet die Deutsche Telekom ab sofort eine rein europĂ€ische Collaboration-Plattform fĂŒr Unternehmen an. Die Anwendung erfĂŒllt laut den Beteiligten die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fĂŒr sicheren Daten- und Dokumentenaustausch mit Online-Bearbeitungsfunktionen. Sie basiert auf Nextcloud Hub mit Chat- und Videokonferenzen sowie Aufgaben- und Kalendermanagement. Das Hosting ĂŒbernimmt die Telekom in ihren Rechenzentren in der EU.

Laut Telekom verlassen die Daten auf der gemeinsamen Kollaborationsplattform nie den deutschen Rechtsraum und die Benutzer mĂŒssen sich nicht um Fragen der Daten-Compliance kĂŒmmern. Bei der Collaboration-Plattform handelt es sich um eine Open-Source-Software des deutschen Start-up-Unternehmens Nextcloud.

Die nun mit der Telekom gestartete Kooperation ist ist nicht die erste mit einem großen deutschen Hoster: Vor einem Jahr hatten bereits Nextcloud und 1&1 Ionos [1] eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben.

Die Preise beginnen laut Telekom fĂŒr einen Standort mit 20 ArbeitsplĂ€tzen Ă  50 GByte Cloud-Speicherplatz bei 212 Euro pro Monat plus einmalig 1811,72 Euro. Hinzu kommen die Kosten fĂŒr das ĂŒbertragene Datenvolumen (Nettopreise, Vertragslaufzeit 24 Monate).

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(un [3])


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[2] https://www.heise.de/ix
[3] mailto:un@ix.de