Fraunhofer-Gesellschaft will eigene Forschungsprojekte fördern
Mit Hilfe von MP3-Lizenzeinnahmen will die Forschungseinrichtung eigene Projekte fördern, um damit uneingeschrÀnkte Rechte an entwickelten Patenten zu besitzen.
Die Fraunhofer-Gesellschaft hat ihre Zukunftsstiftung gestartet. Finanziert aus den Einnahmen durch die Lizenzierung der MP3-Technik soll sie ausgewĂ€hlte eigene Forschungsprojekte fördern, heiĂt es in einer Mitteilung [1]. FĂŒr ihre AktivitĂ€ten erhĂ€lt die Stiftung ein Grundstockvermögen von 5 Millionen Euro sowie Verbrauchskapital in Höhe von 95 Millionen Euro, das in den kommenden Jahren fĂŒr Projekte bereit stehen soll.
Professor Ulrich Buller, frisch gewĂ€hlter Vorstand der Stiftung und Vorstand Forschungsplanung bei der Fraunhofer-Gesellschaft, erlĂ€utert, der sorgfĂ€ltige Umgang mit geistigem Eigentum sei fĂŒr eine staatlich geförderte Forschungseinrichtung wie Fraunhofer strategisch wichtig. Bei Patenten, die zusammen mit Partnern entwickelt wĂŒrden, gebe es meist eine "vielschichtige Interessenlage". Mit Hilfe der Stiftung soll ein Patentportfolio aufgebaut werden, deren Rechte uneingeschrĂ€nkt bei Fraunhofer liegen. (anw [2])
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