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FuzzDB hilft bei Sicherheitstests von Webapplikationen

Alexander Neumann

FuzzDB umfasst Angriffsmuster, eine vorsortierte Sammlung bekannter Logdateien, Admin-Verzeichnisse sowie regulĂ€re AusdrĂŒcke zur Auswertung von Antworten angegriffener Server und Dokumentationsmaterialien.

Im Mozilla Security Blog wurde mit FuzzDB [1] eine Datenbank mit bekannten Angriffsmustern, einer nach Betriebssystemen vorsortierten Sammlung bekannter Logdateien, Administrationsverzeichnisse, regulĂ€ren AusdrĂŒcken zur Auswertung von Antworten angegriffener Server und Dokumentationsmaterialien vorgestellt [2]. Vorrangig ist das Material zur Absicherung von Webanwendungen gedacht, doch scheint es auch fĂŒr andere Bereiche wertvoll zu sein.

Als konkrete Einsatzszenarien macht Autor Adam Muntner Penetrationstests von Webanwendungen mit Werkzeugen wie OWASP Zap [3] oder der Burp Suite [4] aus sowie die Basis fĂŒr gute TestfĂ€lle zu schaffen. Außerdem kann die Datenbank beim Aufsetzen neuer automatisierter SicherheitslĂŒcken-Scanner und manuell eingesetzter Penetrationstestwerkzeuge eingesetzt werden. Die BerĂŒcksichtigung der Patterns wiederum kann helfen, sichere Webanwendungen zu entwickeln.

Das bei Google Code quelloffen unter der "Creative Commons Attribution [5]"-Lizenz gehostete Projekt hat bei Beteiligung weiterer ZutrĂ€ger das Potenzial, vergleichbare Ressourcen proprietĂ€rer Testwerkzeuge im Sicherheitsbereich zu ĂŒbertreffen. Diese wĂ€ren dabei den Open-Source-Pendants derzeit aber noch voraus, meint Muntner. (ane [6])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1938561

Links in diesem Artikel:
[1] https://code.google.com/p/fuzzdb/
[2] https://blog.mozilla.org/security/2013/08/16/introducing-fuzzdb/
[3] https://www.owasp.org/index.php/OWASP_Zed_Attack_Proxy_Project
[4] http://portswigger.net/burp/
[5] http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/
[6] mailto:ane@heise.de