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Gemischtes Hack: Konverter, Tischtennis, Pegelmesser und Chips

Olaf Göllner

Ein Skript konvertiert Eagle-Bibliotheken nach Kicad. Außerdem sind Tischtennis-Roboter, 3D-Druck-Springfedern, Schallpegelmesser und Ă€rgerliche Chip-FĂ€lschung diesmal unsere Themen.

Kicad ist ein freies CAD-Programm zur Erstellung von Platinenlayouts. Jedoch ist die Anzahl an Bauteil-Bibliotheken noch recht ĂŒberschaubar. Um dem Abhilfe zu schaffen hat sich eine Gruppe von Software-TĂŒftlern zusammengesetzt und ein Skript gebaut [1], welches die Bibliotheken des beliebten Eagle-CAD nach Kicad konvertiert. Eine Sammlung bereits ĂŒbersetzter Bibliotheken findet sich hier [2].

Der Industrieroboter-Hersteller Kuka lÀsst sein Modell "KR Agilus" am 11. MÀrz zu einem Duell gegen den deutschen Tischtennis-Profi Timo Boll antreten [3]. Anlass ist die Einweihung einer neuen Fabrik in Shanghai.

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Die "Mortal Coil" ist eine morbide Springfeder, welche die herkömmliche 3D-Drucktechnik ziemlich ausreizt. Das Modell stammt von Ryan Kittleson und ist ĂŒber den Online-Shop von Shapeways fĂŒr 52,38 Euro inklusive Versandkosten bestellbar [5].

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Die Software des Schallpegelmessers ist ziemlich raffiniert.

Die Software des Schallpegelmessers ist ziemlich raffiniert.

Der TĂŒftler Davide Gironi stellt einen Schallpegelmesser auf Basis des Atmega8 vor. Die LautstĂ€rke wird in Dezibel (dB) ĂŒber einem Standard-Referenzpegel gemessen. DafĂŒr eignet sich ein Bezugsschalldruck von gut zwanzig Mikropascal, welcher der leiseste wahrnehmbare Schalldruck fĂŒr einen erwachsenen Menschen ist.

Sehr schön ist die Umsetzung der Fast-Fourier-Transformation fĂŒr die Analyse der GerĂ€uschproben mit Hilfe der Radix-4-FFT-Bibliothek. Die Taktrate von 16 MHz ermöglicht es Gironi GerĂ€usche bis zu 22050 Hz aufzunehmen. Eine genaue Anleitung [7] zum Nachbau mitsamt den mathematischen Grundlagen findet sich auf seinem Blog-Eintrag.

Original und FĂ€lschung sind voneinander kaum zu unterscheiden.

Original und FĂ€lschung sind voneinander kaum zu unterscheiden.

Die auf Mikroelektronik spezialisierte russische Entwicklungsfirma Zeptobars zeigt [8] eindrucksvoll die Unterschiede zwischen echten FTDI-FT232RL-Chips und ihren FÀlschungen. Neben wunderschönen Mikroskopaufnahmen der Chips gelingt so ein tiefer Einblick in die Aufbau und die Herstellungsweise gÀngiger Mikroelektronik. (ogo [9])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-2120931

Links in diesem Artikel:
[1] https://github.com/caspencer/eagle-lbr2kicad
[2] http://library.oshec.org/
[3] http://www.kuka-timoboll.com/en/home/
[4] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[5] http://www.shapeways.com/model/1681652/mortal-coil.html
[6] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[7] http://davidegironi.blogspot.de/2014/02/a-simple-sound-pressure-level-meter-spl.html#.UwdUvPl5Mvq
[8] http://zeptobars.ru/en/read/FTDI-FT232RL-real-vs-fake-supereal
[9] mailto:ogo@heise.de