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IBM stellt seine Cloud-Services auf OpenStack um

Dr. Oliver Diedrich

Der Konzern will alle seine Cloud-Angebote auf die freie Cloud-Software OpenStack umstellen. Als erstes OpenStack-Produkt ermöglicht der IBM SmartCloud Orchestrator, private Clouds zu bauen.

IBM hat angekündigt, alle seine Cloud-Angebote [1] auf OpenStack umzustellen. Als ersten Schritt bietet das Unternehmen seinen Kunden mit dem IBM SmartCloud Orchestrator [2] eine Software an, mit der private Clouds auf Basis von OpenStack gebaut werden können. IBM-Vizepäsident Robert LeBlanc betonte während der Vorstellung des neuen Produkts, mit OpenStack setze IBM jetzt auch im Cloud-Bereich auf Open Source und offene Standards, die bereits beim Web und bei Linux erfolgreich gewesen seien.

OpenStack [3] ist eine freie Software zum Betreiben einer privaten oder öffentlichen IaaS-Cloud (Infrastructure as a Service), die Nutzern nach Art der Amazon Web Services Rechen- und Speicherressourcen in Form virtueller Maschinen bereitstellt. Die Entwicklung der Cloud-Plattform wird von der OpenStack Foundation gesteuert [4], der unter anderem AMD, AT&T, Canonical, Cisco, Dell, HP, Intel, Red Hat, Suse, die deutsche Telekom und Vmware sowie seit knapp einem Jahr [5] auch IBM angehören. Im September vorigen Jahres ist die OpenStack-Version 2012.2 "Folsom" erschienen [6]. (odi [7])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1816483

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.ibm.com/cloud-computing/us/en/
[2] http://www.ibm.com/cloud-computing/us/en/private-cloud.html
[3] http://www.openstack.org/
[4] https://www.heise.de/news/OpenStack-Foundation-uebernimmt-Weiterentwicklung-der-Cloud-Plattform-1712147.html
[5] https://www.heise.de/news/IBM-und-Red-Hat-steigen-bei-OpenStack-ein-1520305.html
[6] https://www.heise.de/news/Neue-OpenStack-Version-2012-2-Folsom-1719219.html
[7] mailto:odi@ix.de