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IdentitÀtsdiebstahl mit erpresserischen Mails

Oliver Lau

Mit Morddrohungen versuchen unbekannte BetrĂŒger an die IdentitĂ€t von E-Mail-EmpfĂ€ngern zu gelangen.

Anfang Dezember vergangenen Jahres kursierten E-Mails eines vermeintlichen Berufskillers durchs Netz, in denen der EmpfĂ€nger dazu aufgefordert wurde, mehrere tausend US-Dollar an den Absender zu zahlen, sonst werde dieser den EmpfĂ€nger töten. Wie aus einem Update der Warnung [1] des FBI [2] vor diesem makabren Betrugsversuch hervorgeht, treibt der Fall nun neue BlĂŒten.

Es sollen weitere E-Mails aufgetaucht sein, die vorgeblich von der FBI-Dienststelle in London kommen. Darin soll zu lesen stehen, dass eine Person festgenommen wurde, die man in Zusammenhang mit den Droh-Mails wegen Mordes an mehreren BĂŒrgern aus den USA und Großbritannien verdĂ€chtigt. Beim VerdĂ€chtigen seien Informationen gefunden worden, die auf den EmpfĂ€nger der E-Mail an nĂ€chstes Opfer hinweisen. Der EmpfĂ€nger solle daher umgehend Kontakt mit dem FBI in London aufnehmen, um bei den Ermittlungen mitzuhelfen. Offenbar wollen der oder die Absender so an persönliche Daten des Betroffenen gelangen, um IdentitĂ€tsklau zu betreiben. Das (echte) FBI warnt eindringlich davor, auf die Forderungen des (falschen) FBI einzugehen. Sollte die Mail persönliche Information enthalten, die sie "vom ĂŒblichen Spam unterscheiden", sollte der Betroffene den Fall der Polizei melden. (ola [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-134285

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.fbi.gov/cyberinvest/escams.htm
[2] http://www.fbi.gov
[3] mailto:ola@ct.de