Instagram: Weniger Sichtbarkeit fĂŒr potenzielles Online-Mobbing
(Bild: Ink Drop/Shutterstock.com)
Instagram geht gegen problematische Posts im Nutzer-Feed vor. Dabei orientiert sich der Dienst am Inhalt der BeitrÀge und an bereits gemeldeten Posts.
Das soziale Netzwerk Instagram erklÀrt, stÀrker gegen Inhalte vorgehen zu wollen, die potenziell verletzende Rede enthalten oder Nutzer beunruhigen könnten. Dazu will Instagram diese BeitrÀge weiter unten in Feeds und Stories der Nutzerinnen und Nutzer anzeigen und damit weniger sichtbar machen.
Das betreffe einerseits Posts mit potenziell gefĂ€hrlichem Inhalt (Mobbing, Hassrede oder Gewaltaufrufe), die laut dem Blogbeitrag [1] von Instagrams Systemen erkannt wĂŒrden. Betroffen seien aber auch Posts, die einzelne Nutzer beunruhigen könnten.
Um BeitrĂ€ge zu erkennen, die einen Nutzer oder eine Nutzerin beunruhigen könnten, will sich Instagram an Posts orientieren, die die jeweilige Person bereits gemeldet hat. BeitrĂ€ge, die diese Person wahrscheinlich ebenfalls melden wĂŒrde, sollen dann weiter unten im Feed angezeigt werden, so Instagram.
Nur Posts betroffen, nicht ganze Accounts
Die MaĂnahmen von Instagram sollen sich nur auf einzelne Posts beziehen. Der Dienst möchte also nicht ganze Accounts abwerten, wenn einzelne BeitrĂ€ge von ihnen gemeldet wurden. Seit Kurzem verfĂ€hrt Instagram so auch mit Posts, die laut der Meta-FaktenprĂŒfung [2] Falschinformationen verbreiten. VerstoĂen Posts allerdings gegen die Richtlinien von Instagram, werden sie ganz entfernt und die Urheber benachrichtigt.
Im Instagram-Feed sehen Nutzer aktuelle Posts. Neben Anzeigen sind dies zum einen BeitrÀge von Accounts, denen sie folgen. Zum anderen sind es Posts, die Instagram vorschlÀgt. Die VorschlÀge basieren darauf, wem der Nutzer folgt und womit er oder sie auf der Plattform interagiert. Nun kommt als Kriterium eben hinzu, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Nutzer einen Post meldet.
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[1] https://about.instagram.com/blog/announcements/how-we-address-harmful-content-on-feed
[2] https://transparency.fb.com/en-gb/features/how-fact-checking-works/
[3] https://www.heise.de/news/Wie-Meta-Facebook-unabhaengige-Forschung-blockiert-6266278.html
[4] https://www.heise.de/news/Anorexie-und-Bulimie-auf-Instagram-Algorithmen-foerdern-Essstoerungen-6325496.html
[5] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
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