JetBrains MPS 3.0 mit mehr Struktur
Die neue Version des Meta Programming System soll neben einer Open API zum Lesezugriff auf Projekte und Modelle auch klarere Strukturen in Projekten und die BaseLanguage bringen.
Das tschechische Softwareunternehmen JetBrains hat Version 3.0 seines Meta Programming System [1] (MPS) veröffentlicht [2]. MPS soll Entwicklern eine Hilfestellung beim Erstellen domÀnenspezifischer Sprachen bieten, um mit ihnen Aufgaben durch die genauere Anforderungsabbildung besser lösen zu können, als es mit einer vorgegebenen Programmiersprache möglich wÀre.
Das dritte Major Release des Systems lĂ€sst sich nun in die Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA integrieren; es ermöglicht auĂerdem, Java-Klassen in gleichwertige Elemente der BaseLanguage umzuwandeln, die MPS dann als Teil des Modells speichert. Klarere Projektstrukturen sollen darĂŒber hinaus fĂŒr bessere Nutzbarkeit sorgen, da es nun nicht mehr notwendig ist, selbsterstellte Klassen, Interfaces und Wurzelknoten der MPS BaseLanguage in einzelne MPS Modelle zu packen.
Mit der neuen Version kommt unter anderem auch eine sogenannte Open API [3], die Lesezugriff auf Projekte und Modelle bieten soll. NĂ€here Informationen zu den VerĂ€nderungen in MPS 3.0, zu denen auch eine Ăberarbeitung der BaseLanguage zĂ€hlt, finden sich auf der JetBrains-Seite [4]. Das Meta Programming System steht unter der Apache-2.0-Lizenz, Quellen und Binaries sind im Download-Bereich [5] der Website verfĂŒgbar. (jul [6])
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[1] http://www.jetbrains.com/mps/concepts/index.html
[2] http://www.jetbrains.com/mps/whatsnew/index.html
[3] http://confluence.jetbrains.com/display/MPSD30/Open+API+-+accessing+models+from+code
[4] http://www.jetbrains.com/mps/whatsnew/index.html
[5] http://www.jetbrains.com/mps/download/index.html
[6] mailto:jul@heise.de
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