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Konzertierte Aktion gegen frei zugÀngliche Noten und Songtexte

Mattias Hermannstorfer

Die Vereinigung der US-Musikverlage will im kommenden Jahr rechtlich massiv gegen Internet-Seiten vorgehen, auf denen Noten und Songtexte frei zugÀnglich sind.

Nach dem Willen der Vereinigung der US-Musikverlage sollen kĂŒnftig Partituren und Songtexte im Internet nicht mehr frei zugĂ€nglich sein. Dazu will die Music Publishers Association [1] im kommenden Jahr eine erste Rechtskampagne gegen Webseiten mit derartigen Angeboten starten. MPA-PrĂ€sident Lauren Keiser zeigte sich gegenĂŒber der BBC [2] Ă€ußerst verĂ€rgert ĂŒber die seiner Ansicht nach illegalen Seiten mit Gitarren-Licks und Notenvorlagen und sĂ€he deren Betreiber vorzugsweise hinter Gittern. GrundsĂ€tzlich unterliegt Musik nicht nur als konkrete AuffĂŒhrung, sondern auch in jedweder gedruckter Notation dem Urheberrecht.

Diverse Musikverlage liefern sich seit Jahren Gefechte mit Betreibern derartiger Angebote, raufen sich aber erst jetzt zu einer koordinierten Aktion zusammen. Mit PearLyrics hat bereits eine Internet-Suchmaschine fĂŒr Songtexte gegen den Musikverlag Warner Chappel den kĂŒrzeren gezogen und ihre Pforten schließen mĂŒssen. Der MPA-Chef jammerte, dass nach der Erfindung der Fotokopierer das Internet im Begriff sei, die NotenverkĂ€ufe noch weit stĂ€rker sinken zu lassen. Hier mĂŒsse man daher frĂŒhzeitig gegensteuern. (mhe)


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-156722

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.mpa.org/
[2] http://news.bbc.co.uk/1/hi/entertainment/4508158.stm