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MWC 2016: Sicher surfen mit dem mobilen VPN-Hotspot Keezel

Jo Bager
MWC 2016: Sicher surfen mit der VPN-Flunder

Keezel nennt sich ein kompaktes GerÀt, mit dem auch technisch nicht versierte Anwender in fremden WLANs sicher surfen. Als externer Akku kann es auch eingesetzt werden.

Das niederlĂ€ndische Unternehmen Keezel [1] hat beim Mobile World Congress [2] die VerfĂŒgbarkeit seines gleichnamigen GerĂ€ts bekanntgegeben. Der etwa handtellergroße Keezel soll es auch technisch nicht versierten Anwendern ermöglichen, in fremden WLANs sicher zu surfen. Es arbeitet gewissermaßen als WLAN-Proxy: Es verbindet sich mit dem fremden WLAN und stellt eine VPN-Verbindung her, die es als Hotspot an die GerĂ€te des Benutzers weiterreicht. So werden im fremden WLAN keine persönlichen Daten unverschlĂŒsselt ĂŒbertragen.

Beim VPN-Zugang kooperiert der Betreiber mit verschiedenen Betreibern, darunter PureVPN, Le VPN and ProXPN. Insgesamt sollen dem Benutzer 1250 Server in mehr als 160 LĂ€ndern zur Auswahl stehen. Als weiteres Anwendungsszenario nennt der Hersteller die Möglichkeit, in restriktiveren LĂ€ndern die Internet-Zensur zu umgehen. Dank seiner 7000 mAh großen Batterie kann das Keezel 10 Stunden lang ohne Aufladung funken oder vier Mal ein iPhone 6 aufladen – als externer Akku kann das Keezel nĂ€mlich auch fungieren.

Wer Keezel aus Deutschland bestellen will, muss es derzeit direkt beim Hersteller ordern. Er steht aber mit einem deutschen Distributor in Verhandlungen. Das GerĂ€t kostet 99 US-Dollar. Außerdem muss man fĂŒnf Dollar pro Monat fĂŒr den VPN-Zugang zahlen. Alternativ zahlt man 399 Dollar fĂŒr einen "lebenslangen" VPN-Service. (jo [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-3113354

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.indiegogo.com/projects/keezel-online-freedom-for-every-device-everywhere#/
[2] http://www.heise.de/thema/MWC
[3] mailto:jo@ct.de