Marktforscher: 3D-Drucker fertigen vor allem Prototypen
In einer Umfrage geben etwa ein Viertel der Industrieunternehmen an, 3D-Drucker vor allem fĂŒr das Anfertigen von Prototypen zu verwenden. Ein Drittel plant nicht, solche GerĂ€te anzuschaffen.
Bei einer Umfrage unter ĂŒber 100 Industrieunternehmen [1] haben PricewaterhouseCoopers (PwC) festgestellt, dass zwei Drittel der Befragten bereits 3D-Drucker besitzen. Ein Drittel plant ĂŒberhaupt nicht, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der GroĂteil der Firmen, die bereits ein GerĂ€t bei sich stehen haben, ist sich jedoch noch nicht sicher, wozu sie es benutzen wollen: 28,9 Prozent experimentieren noch, um eine mögliche Verwendung zu finden.
(Bild:Â PwC)
Etwa ein Viertel der Unternehmen (24,6 Prozent) haben sich hingegen schon festgelegt und fertigen Prototypen an, die spĂ€ter mit herkömmlichen Methoden als fertige Produkte das Licht der Welt erblicken. 9,6 Prozent verwenden die Technik ebenfalls in der Endproduktion, jedoch nur 0,9 Prozent ausschlieĂlich dort. Ein kleiner Anteil (2,6 Prozent) produziert mit 3D-Druckern Artikel, die sie mit klassischen Verfahren nicht hĂ€tten erstellen können.
PwC wagt ebenfalls einen Blick in die Zukunft der Technik und schĂ€tzt, dass 3D-Drucker vor allem schneller und automatisierter arbeiten werden. Auch sollten sie gleichzeitig mit mehr Materialien umgehen können. Die Analysten gehen jedoch davon aus, dass die HĂŒrden beim Fertigen vollstĂ€ndiger Systeme noch immer hoch seien. (fo [2])
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[1] http://www.pwc.com/en_US/us/technology-forecast/2014/issue2/features/future-3d-printing.jhtml
[2] mailto:fo@heise.de
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