Microsoft: Surface Pro mit Kaby-Lake-Prozessor und besserem Stift, Surface Studio kommt nach Deutschland
Martin Fischer
Surface Pro
(Bild: Microsoft)
Microsoft hat sein Surface Pro ĂŒberarbeitet: Dank Kaby-Lake-Prozessor soll der Akku lĂ€nger halten. Der Eingabestift Surface Pen erkennt nun 4096 Druckstufen und soll schneller reagieren. Dazu bringt Microsoft sein Surface Studio nach Deutschland.
Microsoft hat eine leicht ĂŒberarbeitete Variante seines Tablet-Laptop-Computers Surface Pro 4 [1] vorgestellt. Sie trĂ€gt nun schlicht den Namen "Surface Pro" und unterscheidet sich vom VorgĂ€nger in erster Linie durch sein Innenleben. Microsoft setzt nun einen Prozessor aus der effizienten Kaby-Lake-Generation ein (Core i-7000), wodurch sich die Akkulaufzeit auf 13,5 Stunden verlĂ€ngern soll. Im Vergleich zum Surface Pro 3 soll der Akku 50 Prozent lĂ€nger halten.
Neuer Stift: Surface Pen mit 4096 Druckstufen
Das 12,3 Zoll groĂe Display reagiert auf Touch- und Stift-Eingaben. Den als Surface Pen bezeichneten Stift hat Microsoft ĂŒberarbeitet: Er soll im Vergleich zum VorgĂ€nger wesentlich mehr Druckstufen voneinander unterscheiden können, nĂ€mlich 4096 statt 1024. Dadurch lĂ€sst sich mit ihm laut Microsoft prĂ€ziser arbeiten, auĂerdem soll er schneller auf Eingaben reagieren. Im Vergleich zum VorgĂ€ngerstift soll sich mit dem neuen Surface Pen doppelt so schnell zeichnen lassen. Ăber die Tilt-Funktion wird der Winkel des anliegenden Stifts erkannt, was das Zeichnen vereinfacht.
Type-Cover mit Alcantara-Ăberzug fĂŒr komfortable Handballenauflage.
(Bild:Â Microsoft)
Microsoft will die Programme Word, Excel und Powerpoint mit zusĂ€tzlichen Stifteingabe-Funktionen ausstatten, etwa zum Markieren zum Textteilen. Abonnenten von Office 365 sollen die Funktionen ab Juni als erste nutzen können. Microsoft will die Stifteingabe kĂŒnftig weiter ausbauen, etwa mit einer Whiteboard-App.
Die Ansteck-Tastatur "Signature Type Cover" gibt es mit Alcantara-Ăberzug fĂŒr eine komfortablere Handballenauflage. Microsoft bietet es in den Farben Platin, Burgund, Kobaltblau und Schwarz an. Der Bildschirm soll sich nun dank eines ĂŒberarbeiteten Scharniers auĂerdem weiter nach hinten klappen lassen â auf bis zu 165 Grad.
Das Surface Pro soll ab dem 15. Juni in Deutschland verfĂŒgbar sein â in der kleinsten Ausstattung kostet es 949 Euro. Ab dem 24. Mai ist es im Microsoft Store vorbestellbar. Eine LTE-Variante soll im Laufe des Jahres erscheinen.
Der All-In-One-PC Surface Studio soll ab dem 15. Juni in Deutschland erhÀltlich sein.
(Bild:Â Microsoft)
Surface Studio ab 15. Juni auch in Deutschland
Neben dem neuen Surface Pro bringt Microsoft nun auch den bereits im Oktober 2016 vorgestellten All-in-One-PC Surface Studio [4] auf den deutschen Markt. Er soll ab 15. Juni erhĂ€ltlich sein, allerdings noch Core-i5-Prozessoren der Skylake-Generation enthalten. Das 28-Zoll-Display löst mit 4500 Ă 3000 Bildpunkten auf, als Grafikeinheit kommt entweder die GeForce GTX 965M (2 GByte) oder die schnellere GeForce GTX 980M (4 GByte) zum Einsatz. Die gĂŒnstigste Variante des Surface Studio kostet 3549 Euro, die teuerste 5000 Euro. Das Eingabe-GerĂ€t Surface Dial soll ebenfalls ab dem 15. Juni fĂŒr 110 Euro verfĂŒgbar sein.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden.
Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) ĂŒbermittelt werden.
Mehr dazu in unserer
DatenschutzerklÀrung [5].