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Millionenschweres Preisgeld fĂŒr Nachweis der Gravitationswellen

Martin Holland
Millionenschweres Preisgeld fĂŒr Nachweis der Gravitatiosnwellen

Die nachgewiesenen Gravitationswellen entstanden bei der Kollision zweier Schwarzer Löcher.

(Bild: Ligo)

Der deutlich höher als der Nobelpreis dotierte Wissenschaftspreis des Russen Yuri Milner geht an die Entdecker der Gravitationswellen. Die Anzahl der ausgezeichneten Forscher verdeutlicht die KomplexitÀt aktueller Forschung.

Der Nachweis der von Einstein postulierten Gravitationswellen [1] wird mit dem Breakthrough Prize in Fundamental Physics ausgezeichnet, den der russische MilliardĂ€r Yuri Milner finanziert hat. Die mit der Auszeichnung verbundenen 3 Millionen US-Dollar werden dabei zwischen den GrĂŒndern des verantwortlichen Experiments und den unzĂ€hligen beteiligten Wissenschaftlern aufgeteilt, teilte das Komitee mit [2]. Die BegrĂŒnder des LIGO-Experiments, Ronald Drever, Kip Thorne und Rainer Weiss teilen sich demnach eine Million US-Dollar, die restlichen zwei Millionen werden gleichmĂ€ĂŸig unter den 1012 Forschern aufgeteilt, die an dem Nachweis beteiligt waren.

Die Zahl der ausgezeichneten Wissenschaftler verdeutlicht die KomplexitÀt gegenwÀrtiger Grundlagenforschung, die zumeist nicht mehr von Einzelpersonen geleistet werden kann. Die nun prÀmierten Wissenschaftler hatten Mitte Februar bekanntgegeben [3], mit dem Gravitationswellen-Observatorium Ligo (Laser Interferometer Gravitation Wave Observatory) Verformungen in der Raumzeit nachgewiesen zu haben, die als Gravitationswellen bezeichnet werden.

Gravitationswellen nachgewiesen (0 Bilder) [4]

[5]

(mho [6])


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[1] https://www.heise.de/news/Gravitationswellen-Wer-hat-s-gefunden-3101634.html
[2] https://breakthroughprize.org/News/32
[3] https://www.heise.de/news/Einstein-hatte-Recht-Forscher-weisen-Gravitationswellen-nach-3099654.html
[4] https://www.heise.de/bilderstrecke/1747103.html?back=3196879;back=3196879
[5] https://www.heise.de/bilderstrecke/1747103.html?back=3196879;back=3196879
[6] mailto:mho@heise.de