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Neuer Webserver in Wildfly

Alexander Neumann

Wildfly ist der neue Name des JBoss Application Server, um ihn von Red Hats Middleware-Angebot abzugrenzen. Die nÀchste Entwicklung erhÀlt mit Undertow einen neuen hochperformanten und nichtblockierenden Webserver.

Dass der JBoss Application Server mittlerweile [1] unter dem Namen WildFly [2] entwickelt wird, daran muss man sich noch gewöhnen. Dessen ungeachtet geht die Entwicklung natĂŒrlich weiter. In einer ersten Beta-Version liegt nun zum Beispiel Undertow [3] vor, ein neuer angeblich hochperformanter und nichtblockierender Webserver, der nun standardmĂ€ĂŸig in WildFly als Webserver eingerichtet ist.

Als hervorstechende Features macht [4] Projektleiter Stuart Douglas die HTTP-Upgrade-UnterstĂŒtzung, durch die Java-Entwickler verschiedenartige Protokolle via Multiplexverfahren ĂŒber den Webport verarbeiten können, ohne dabei an Leistung zu verlieren, sowie den Support fĂŒr die Java-EE-7-Techniken WebSockets (JSR 356) und Servlet 3.1 aus.

Douglas erklĂ€rt, dass sich Undertow in sehr kurzer Zeit starten und entweder in einer bestehenden Anwendung oder "standalone" einbetten lasse. Außerdem verfĂŒgt er offenbar ĂŒber eine einfache API zum Erstellen von Deployments, wodurch er sich fĂŒr Unit-Tests eignen soll. (ane [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1914970

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Der-JBoss-wird-zur-WildFly-1847212.html
[2] http://www.wildfly.org/download/
[3] http://undertow.io/index.html
[4] http://undertow.io/blog/2013/07/09/Undertow-Beta1-Released.html
[5] mailto:ane@heise.de