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Neues Handheld-Bildtelefon von Orange

Daniel LĂŒders

Der Mobilnetz-Provider Orange nimmt ab sofort Bestellungen fĂŒr sein neues Videophone-PDA entgegen, welches zunĂ€chst nur in Großbritannien erhĂ€ltlich sein wird.

Der Mobilnetz-Provider Orange [1] nimmt ab sofort Bestellungen fĂŒr sein neues Videophone-PDA entgegen, das zunĂ€chst nur in Großbritannien erhĂ€ltlich sein wird. Das Internet-fĂ€hige GerĂ€t lĂ€uft auf Basis eines PocketPC-3.0-Systems und bringt einen 4 Zoll (10 cm) großen Farb-TFT sowie eine eingebaute Video-Kamera, die auch Digitalphotos erzeugen kann, mit. Außer Microsoft Windows CE bekommt man auch noch die Applikationen Reader, Outlook, Explorer sowie Pocket Word und Excel dazu. Der Organizer arbeitet mit einem eigens von der schottischen Strathclyde-UniversitĂ€t [2] entwickelten Video-Kompressionsverfahren, um auch ĂŒber das langsame GSM-Netz (900 und 1800 MHz) vernĂŒnftige BildqualitĂ€t ĂŒbertragen zu können. Mit seinen Abmessungen von 18 cm x 8 cm x 3 cm und einem Gewicht von 500 Gramm ist das Bildfon allerdings ein recht schwerer Bolide (Nokia 3310: 133 Gramm).

Orange-Sprecher Ben Sturrock sagte dazu gegenĂŒber heise-online, das GerĂ€t stelle kein Produkt fĂŒr den Massenmarkt dar, weshalb die Herstellung auch auf etwa 5–10.000 StĂŒck begrenzt sei. Vielmehr sollen Manager und Technik-Freaks angesprochen werden, die auf der Suche nach einem All-in-one-GerĂ€t sind, welches Laptop, PDA, Digitalkamera und Telefon unterwegs ersetzen kann – dafĂŒr spricht auch der Preis von knapp 4000 Mark (1299 ÂŁ). (dal [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-43613

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.orange.com
[2] http://www.strath.ac.uk
[3] mailto:dal@ct.de