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Novell: Linux ist ein Innovationsmotor

Andreas Wilkens

Auf der Linux User and Developer Expo 2004 Ă€ußerte sich ein Novell-Manager zur Konkurrenz mit Herstellern proprietĂ€rer Software.

Novell [1]-Manager Matt Asay sieht Linux als eine Herausforderung fĂŒr Hersteller proprietĂ€rer Software. Diese mĂŒssten angesichts der Konkurrenz zusehen, dass sie ihre Produkte verbessern, sagte er laut Medienberichten im Rahmen der Linux User and Developer Expo 2004 [2] in London. Als Beispiel nannte er Microsofts BĂŒrosoftware. Er fragt sich, wann Office das letzte Mal wesentlich besser geworden sei.

Die KreativitĂ€t habe nachgelassen, schließt Asay. Das sei der Grund, warum Linux auf die Desktops gehöre. Microsoft werde nicht darunter leiden, wenn das Unternehmen innovativer arbeite. Damit widerspricht Asay Kritikern, die meinen, das Open-Source-Modell schĂ€dige die Software-Industrie.

Novell selbst behauptet nicht, einen vollstĂ€ndigen Ersatz fĂŒr Microsoft Office bieten zu können. Die angebotene Software sei aber bereits gut genug fĂŒr viele Kunden. Und bald werde Microsoft Office ĂŒbertrumpft werden können. Mit Linux auf dem Desktop-Markt voranzukommen werde insgesamt aber schwieriger sein als den Server-Markt zu erobern. Unternehmensintern sollen bei Novell alle Desktops auf Open-Source-Software umgerĂŒstet werden. Bis Juli soll auf allen bereits OpenOffice laufen. (anw [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-97371

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.novell.com
[2] http://www.linuxuser.co.uk
[3] mailto:anw@heise.de