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Polizei fasst rumÀnische Phishing-Bande

Die Bande hatte hauptsÀchlich Konto- und Kreditkartendaten von Kunden der Bank of America im Visier. Bei den Ermittlungen haben rumÀnische Behörden mit US-Dienststellen zusammengearbeitet.

Die rumĂ€nische Polizei hat eine BetrĂŒgerbande gesprengt, die sich monatelang ĂŒber das Internet illegal Zugang zu Bankkonten beschafft und diese ausgerĂ€umt hat. Nach landesweiten Hausdurchsuchungen am Montag verhörte die Polizei 28 mutmaßliche TĂ€ter, teilte die rumĂ€nische Direktion zur BekĂ€mpfung des Organisierten Verbrechens und Terrorismus (DIICOT [1] ) in Bukarest mit.

Die Bande soll sich seit Oktober 2009 ĂŒber Phishing-Angriffe sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter fĂŒr Online-Banking und Kreditkarteninformationen von Kunden vor allem der Bank of Amerika beschafft haben. Anschließend nahmen die Verbrecher BankĂŒberweisungen ĂŒber den Finanzdienstleister Western Union vor und hoben das Geld in Wien, MĂŒnchen, Prag sowie in RumĂ€nien ab. Der Schaden belĂ€uft sich nach DIICOT-Angaben auf rund eine Million Dollar (rund 780 000 Euro).

Die meisten VerdĂ€chtigen stammen aus dem rumĂ€nischen Constanta an der SchwarzmeerkĂŒste. Der Bande sollen insgesamt 70 Mitglieder angehören. Die rumĂ€nischen Behörden haben in diesem Fall mit US-
Dienststellen zusammengearbeitet. (dab [2])


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https://www.heise.de/-996919

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.diicot.ro/
[2] mailto:dab@ct.de