Rapidshare stellt kostenlosen Dienst ein
Durch Streitigkeiten mit Rechteinhabern unter Druck geraten, schrÀnkt Rapidshare demnÀchst sein Angebot drastisch ein.
Der vor allem von Raubkopierern genutzte Filehoster Rapidhare stellt zum 1. Juli sein kostenloses "Standard"-Angebot mit 10 GByte Speicherplatz ein. Anwender sollen ihre Daten vorher in Sicherheit bringen oder fĂŒr 50 respektive 100 Euro im Monat zu einem der kostenpflichtigen Angebote wechseln. DafĂŒr bekommen sie 300 beziehungsweise 700 GByte Plattenplatz. Das ist nicht nur deutlich teurer als noch vor einem Jahr (250 GByte fĂŒr 10 Euro/Monat), sondern auch weit mehr, als die Konkurrenz verlangt: Bei Google Drive [1] gibt es fĂŒr monatlich 10 Euro bereits 1 TByte.
(Bild:Â dba)
Der Sharehoster, einst Pionier der Branche, hatte unter zunehmendem Druck der Rechteinhaber durch zahlreiche Ănderungen seines GeschĂ€ftsmodells bei Filesharern an Anziehungskraft eingebĂŒĂt. So vergraulte Ende 2012 ein Traffic-Limit fĂŒr hochgeladene Dateien [2] die Szene. Vor etwa einem Jahr wurde dann der Speicherplatz pro Account auf 5 GByte beschrĂ€nkt, kurz danach entlieĂ Rapidshare drei Viertel aller Mitarbeiter [3]. Im August 2013 hat der BGH in einem Urteil die Rechteinhaber gestĂ€rkt und PrĂŒfpflichten fĂŒr Sharehoster bestĂ€tigt [4]. Die Schweizer Webseite pctipp.ch berichtet unter Berufung auf einen ehemaligen Angestellten, dass im Februar 2014 nur noch ein "Supportmitarbeiter" die Stellung bei dem Oneklick-Hoster hielt. (bbe [5])
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[1] https://www.heise.de/news/Google-macht-Drive-billiger-2143874.html
[2] https://www.heise.de/news/Rapidshare-fuehrt-Trafficlimit-fuer-Downloads-ein-1746913.html
[3] https://www.heise.de/news/Rapidshare-entlaesst-drei-Viertel-aller-Mitarbeiter-1865665.html
[4] https://www.heise.de/news/Rapidshare-BGH-bestaetigt-Pruefpflichten-fuer-Sharehoster-1937102.html
[5] mailto:bbe@ct.de
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