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RealNetworks entlÀsst 10 Prozent der Belegschaft

Andreas Wilkens

Der US-Softwarehersteller setzt zum Abschluss seiner Restrukturierung 130 Mitarbeiter auf die Straße.

Der US-amerikanische Multimedia-Softwarehersteller RealNetworks will 130 ArbeitsplĂ€tze abbauen. Damit werde ein Zehntel der Belegschaft gehen mĂŒssen, heißt es in einer Mitteilung [1] des Unternehmens. Das sei der letzte Schritt der vor allem im vorigen Jahr vollzogenen Restrukturierung des Unternehmens.

Wie hĂ€ufig in anderen Unternehmen ging es auch bei RealNetworks darum, Kosten zu senken, sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren und Wachstum zu ermöglichen. Nun ist anscheinend klar, welche Posten dadurch ĂŒberflĂŒssig geworden sind. Als wichtige BetĂ€tigungsfelder nennt RealNetworks Software as a Service, Social Games und Mediendienste in der Cloud. Ein solcher "Mediendienst" ist Unifi. Die Plattform [2] fĂŒr die Lagerung von Photos, Musik und Videos in der Cloud zur Nutzung auf verschiedenen GerĂ€ten und zum Teilen mit anderen soll noch in der laufenden JahreshĂ€lfte starten.

ArbeitsplĂ€tze baut das Unternehmen in allen Regionen, in denen es tĂ€tig ist, und auf allen Hierarchieebenen ab, teilt es weiter mit. Dadurch entstĂŒnden Kosten von 3 Millionen US-Dollar. Allerdings wĂŒrden jĂ€hrlich etwa 11 Millionen US-Dollar (8 Millionen Euro) eingespart. Diese Woche will RealNetworks seine Zahlen fĂŒr das vergangene Quartal prĂ€sentieren. Marktbeobachter gehen von einem Verlust von 2 Cent je Aktie und 91 Millionen US-Dollar Umsatz aus. (anw [3])


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https://www.heise.de/-1186271

Links in diesem Artikel:
[1] http://investor.realnetworks.com/secfiling.cfm?filingID=1299933-11-429
[2] http://www.findunifi.com/
[3] mailto:anw@heise.de