Verbraucher mögen keine digitalen Dokumente
Obwohl Rechnungen, VertrÀgen und andere Dokumente inzwischen in vielen FÀllen auch in digitaler Form rechtskrÀftig sind, bevorzugen 81 Prozent der Verbraucher die Papierform.
Da die Wirksamkeit von Rechnungen, VertrĂ€gen oder anderen Dokumenten in vielen FĂ€llen nicht mehr an die Schriftform [1] gebunden ist, können sie auch elektronisch versandt werden, etwa per E-Mail. Das hat sich zwar bei vielen Firmen eingebĂŒrgert, kommt aber bei Verbrauchern schlechter an als erhofft. Eine reprĂ€sentative Studie [2] im Auftrag des ITK-Verbands Bitkom ergab, dass lediglich 24 Prozent der 18- bis 29-JĂ€hrigen ihre Post lieber in digitaler Form anstatt als Papierbrief bekommen. Noch zurĂŒckhaltender ist die Ă€ltere Generation: Bei den 50- bis 64-JĂ€hrigen bevorzugt nur jeder Zehnte digitale Dokumente. Insgesamt ziehen nur 15 Prozent den digitalen Versand von Rechnungen und VertrĂ€gen den klassischen Briefen vor, 81 Prozent bevorzugen die Papierform.
Die GrĂŒnde fĂŒr solche Vorbehalte sind unterschiedlich. 72 Prozent der BefĂŒrworter von Papierdokumenten sehen keine Vorteile in digitalen Rechnungen oder VertrĂ€gen. Jeder Vierte von ihnen (26 Prozent) kennt keine geeigneten Ablagesysteme fĂŒr digitale Dokumente. Nicht zuletzt spielen Sicherheitsbedenken eine wichtige Rolle. Jeder Dritte, der Papierbriefe dem digitalen Versand vorzieht, befĂŒrchtet, dass bei der Ăbertragung Unbefugte auf seine Rechnungen und VertrĂ€ge zugreifen können. 14 Prozent von ihnen haben Bedenken, dass die digitalen Dokumente beim Versand verloren gehen könnten. (js [3])
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[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schriftform
[2] http://www.bitkom.org/de/presse/8477_77101.aspx
[3] mailto:js@ix.de
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