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Vivendi profitiert vom Videospiele-Boom

Die Spielesparte des französischen Medien- und Telekomkonzerns legte im vergangenen Jahr deutlich zu und bĂŒgelte so die SchwĂ€che im TelefongeschĂ€ft aus.

Der französische Medien- und Telecomkonzern Vivendi [1] hat 2010 vom Boom bei Videospielen wie Call of Duty, Starcraft und World of Warcraft profitiert. Die Spielesparte Activision Blizzard legte im vergangenen Jahr deutlich zu [2]. Damit konnte das Unternehmen die SchwĂ€che im TelefongeschĂ€ft, der grĂ¶ĂŸten Sparte des Konzerns, ausbĂŒgeln. Konzernweit legte der Umsatz um 6,4 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro zu, wie Vivendi am Dienstag in Paris mitteilte [3].

Der Vivendi-Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Unternehmenswert (EBITA) auf vergleichbarer Basis legte um 6,2 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 2,2 Milliarden Euro nach 830 Millionen Euro im Jahr 2009 ĂŒbrig. Im laufenden Jahr soll der Gewinn auf vergleichbarer Basis leicht steigen. Die AktionĂ€re sollen eine unverĂ€ndert hohe Dividende von 1,40 Euro je Anteil erhalten. (anw [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1199799

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.vivendi.com
[2] http://investor.activision.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=548900
[3] http://www.thomson-webcast.net/uk/dispatching/?event_id=52ee6c87ebd3744b91d9b99be8bdcc5b&portal_id=bfebac8a33383f6c9fe685879005a5f4&language=en
[4] mailto:anw@heise.de