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XPeng Aeroht: Flugauto fĂŒr Endkunden Ende 2025 lieferbar

CES André Kramer

Halb Sportwagen, halb Drohne: das fliegende E-Auto von XPeng Aeroht.

Das sportliche E-Auto der chinesischen Firma XPeng Aeroht klappt auf Knopfdruck vier Rotorarme aus und soll dann bereit sein fĂŒr kurze FlĂŒge in geringer Höhe.

Das chinesische Unternehmen XPeng Aeroht sieht die Zukunft der MobilitĂ€t in den LĂŒften. Im Jahr 2022 will die Firma bereits erfolgreiche TestflĂŒge mit einem zwei Tonnen schweren Prototyp absolviert haben. Das Modell Evtol soll irgendwann massenhaft produziert werden. Der Name steht fĂŒr Electric Vertical Take-off and Landing. Bevor fliegende Autos einander aus dem Weg hupen, wie im zweiten Teil von "ZurĂŒck in die Zukunft", mĂŒssen aber noch Fragen der Regulierung geklĂ€rt werden.

Auf der CES 2024 in Las Vegas ist das GefĂ€hrt laut Hersteller erstmals außerhalb von China zu sehen. Die PlĂ€ne von XPeng Aeroht sind ehrgeizig: Das Evtol richte sich an Endkunden. Der Hersteller sieht außer fĂŒr den Individualverkehr aber auch Anwendungen, beispielsweise fĂŒr RettungskrĂ€fte. Im vierten Quartal 2024 will die Firma Vorbestellungen entgegennehmen und Ende 2025 bereits liefern.

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Zu Lande ist das Evtol wie ein normales, wenn auch recht sportlich aussehendes, E-Auto unterwegs, hat zwei TĂŒren und zwei SitzplĂ€tze. Das Cockpit wirkt wie das eines modernen E-Autos und hat keine Ähnlichkeit mit dem eines Flugzeugs oder Helikopters. Bei der Konversion in den Flugmodus fĂ€hrt es im Dach eine Klappe noch oben und klappt vier Rotorarme mit jeweils zwei Propellern aus, wie man sie von vielen Drohnen kennt.

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Das Flugzeug ist fĂŒr kurze Distanzen und eine geringe Flughöhe vorgesehen. Der Hersteller nannte im GesprĂ€ch mit heise online eine maximale Flughöhe von weniger als 1000 Metern, die aber mehr mit den Vorschriften fĂŒr FluggerĂ€te in China als mit der tatsĂ€chlichen Flughöhe zu tun hat. Die wahre Flughöhe dĂŒrfte deutlich geringer ausfallen. XPenp arbeitet außerdem an Fallschirmen, die sich schnell öffnen, um sie in weniger als 200 Metern Höhe einsetzen zu können, nannte aber keine konkreten PlĂ€ne zu einem Sicherheitskonzept.

Das Evtol-Cockpit wirkt eher futuristisch als avionisch.

AuffĂ€llig sind die roten und grĂŒnen Positionslichter – Vorschrift fĂŒr Luftfahrzeuge. Ein Pkw-FĂŒhrerschein dĂŒrfte nicht genĂŒgen, um mit dem GefĂ€hrt abzuheben. Wie bei anderen Flugautos ist vermutlich ein Flugschein erforderlich. Und wie bei anderen Flugautos steht in den Sternen, ob sie tatsĂ€chlich irgendwann im Straßenverkehr auftauchen.

Der dreiachsige SUV von XPeng Aeroht transportiert ein kleines FluggerÀt im Kofferraum.

(Bild: XPeng Aeroht)

Neben dem sportlichen entwickelt XPeng noch ein anderes Modell, das vier bis fĂŒnf Personen transportiert und drei Achsen sowie einen Antrieb auf allen sechs RĂ€dern hat. Es transportiert im Kofferraum ein separates FluggerĂ€t, des Ă€hnlich des Evtol seine FlĂŒgel einklappt und verstaut. Auf der Messe war dieses Modell jedoch nicht zu sehen. (akr [3])


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