zurück zum Artikel

Xamarin 3 bringt UI-Designer fĂŒr iOS

Julia Schmidt

Die Xamarin-Plattform zur App-Entwicklung möchte Programmierern in Version 3 unter anderem verstÀrkt dabei helfen, nativ wirkende Cross-Plattform-Anwendungen zu erstellen. Xamarin.Forms ist nur eine der Neuerungen.

Das auf Software-Entwicklerwerkzeuge spezialisierte Unternehmen Xamarin hat Version 3 seiner gleichnamigen Plattform veröffentlicht [1]. Neben der IDE, deren Neuerungen nach einer Umgestaltung der NutzeroberflÀche schnell ins Auge springen, haben die Entwickler des Tool-Pakets vor allem Zeit in die Möglichkeiten zum Teilen von Code und Erstellen nativer Cross-Plattform-Apps in C# investiert.

Ergebnis dieser BemĂŒhungen sind die UI-Bibliothek Xamarin.Forms, der Xamarin Designer for iOS und zwei neue Vorgehensweisen zum Code Sharing. Xamarin.Forms enthĂ€lt rund 40 Kontrollelemente und Layouts fĂŒr Cross-Plattform-Anwendungen, die laut AnkĂŒndigung zur Laufzeit auf native Kontrollelemente gemappt werden und dem Nutzer eine auf sein GerĂ€t zugeschnittene OberflĂ€che prĂ€sentieren sollen. Xamarin Designer for iOS lĂ€sst sich in die IDEs Xamarin Studio und Visual Studio integrieren und gibt Entwicklern eine Möglichkeit an die Hand, Bedien- und Kontrollelemente per Drag-and-Drop in ihre iOS-Anwendungen einzupflegen. Ein Demo-Video ist im Xamarin-Blog [2] zu finden.

Um Code besser wiederverwenden zu können, gibt es in Xamarin 3 zum einen sogenannte Shared Projects, mit denen sich Code in Xamarin Studio und Visual Studio fĂŒr iOS, Android und Windows nutzen lĂ€sst, und zum anderem "Portable Class Libraries". Die Klassenbibliotheken lassen sich auf verschiedenen .NET-Plattformen nutzen und sollen sich nun mit beiden IDEs verwenden und erstellen lassen.

Xamarin Studio nach dem Facelift - doch auch im Inneren hat sich mit F#- und NuGet-Support einiges getan.

Xamarin Studio nach dem Facelift - doch auch im Inneren hat sich mit F#- und NuGet-Support einiges getan.

(Bild: Xamarin [3] )

Die Entwicklungsumgebung Xamarin Studio hat einen neuen BegrĂŒĂŸungbildschirm und viele neue Icons spendiert bekommen und soll besser mit Retina-Displays umgehen können. Außerdem lĂ€sst sich in ihr nun auch F# zum Erstellen von iOS- und Android-Anwendungen nutzen. Die Visual-Studio-Erweiterungen, die Xamarin fĂŒr iOS und Android bereitstellt, haben in einer einzelnen VS-Extension ein neues Zuhause gefunden, wodurch sich das Unternehmen eine Vereinfachung beim Installieren und Aktualisieren erhofft. DarĂŒber hinaus unterstĂŒtzt Xamarin 3 die Nutzung von NuGet-Paketen in mobilen Anwendungen. (jul [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-2211087

Links in diesem Artikel:
[1] http://blog.xamarin.com/announcing-xamarin-3/
[2] http://blog.xamarin.com/announcing-xamarin-3/
[3] http://blog.xamarin.com/announcing-xamarin-3/
[4] mailto:jul@heise.de