zurück zum Artikel

Zahlen per Kreditkarte und Smartphone

Hans-Peter SchĂŒler

Der irische Finanzdienstleister Sumup bietet ab sofort auch deutschen Kunden an, BezahlvorgĂ€nge ĂŒber Kreditkarte und Smartphone-LesegerĂ€t abzuwickeln.

Die irische Firma Sumup [1] hat am heutigen Mittwoch ihre Internetdienste fĂŒr deutsche, niederlĂ€ndische, italienische und spanische Kunden freigeschaltet. Seit einigen Monaten ist das Unternehmen bereits im vereinigten Königreich und der Republik Irland aktiv. [Update:] Nach Auskunft des Unternehmens ist Sumup in Deutschland bereits seit August aktiv. Die verkĂŒndete Expansion bezieht sich demnach nur auf die MĂ€rkte in den Niederlanden, Italien und Spanien.[/Update]

Wer sich ĂŒbers Web bei dem Anbieter registriert, soll mit der Post ein kostenloses LesegerĂ€t erhalten, das zusammen mit einem iOS- oder Android-MobilgerĂ€t und einer ebenfalls kostenlosen App BezahlvorgĂ€nge per Kreditkarte ermöglicht. Typischerweise soll es sich dabei um ein LesegerĂ€t fĂŒr Chipkarten handeln, Sumup hat aber auch einen Magnetstreifen-Leser im Angebot.

Sumup Kreditkartenleser (0 Bilder) [2]

[3]

Als HĂ€ndler kann man den geforderten Betrag direkt eingeben oder im Voraus einen Katalog der angebotenen Produkte eingeben und dann eines oder mehrere davon per Fingertipp auswĂ€hlen. Entsprechende Konfigurationen erfolgen ĂŒber das offengelegte API [4] der Sumup-App. Laut Herstellerauskunft sollen sich damit ausschließlich Beschreibungen des Angebots realisieren lassen, Eingriffe in den maßgeblichen Datentransfer sind nicht möglich. Der Kunde erhĂ€lt den Beleg zu seinem Kauf entweder per SMS oder E-Mail. Das Verfahren wird fĂŒr Transaktionen ĂŒber Visacard und Mastercard sowie fĂŒr Lastschriften per EC-Karte akzeptiert und verursacht beim HĂ€ndler GebĂŒhren von 2,75 Prozent der TransaktionsbetrĂ€ge.

Die LesegerĂ€te kommunizieren ĂŒber die Audiobuchsen mit den Smartphones, Ă€hnlich wie das vor Jahrzehnten in Kassettenrecorder-Schnittstellen geschah. UnterstĂŒtzt werden iPhone 3 GS, iPad1, iPod Touch und die jeweiligen Nachfolgemodelle sowie eine Reihe von HTC- und Samsung-Smartphones mit Android ab Version 2.3.7. Voraussetzung ist außerdem jeweils ein GPS-System im Handy, weil die App den Ort der Transaktion aufzeichnet. (hps [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1750007

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.sumup.de
[2] https://www.heise.de/bilderstrecke/947132.html?back=1750007;back=1750007
[3] https://www.heise.de/bilderstrecke/947132.html?back=1750007;back=1750007
[4] https://sumup.com/api
[5] mailto:hps@ct.de