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kurz informiert: Klimawandel, Elektroautos, G7, Xing

Isabel GrĂŒnewald

Unser werktĂ€glicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die ErdatmosphĂ€re schon in einem der kommenden fĂŒnf Jahre im Mittel auf 1,5 Grad Celsius ĂŒber dem vorindustriellen Durchschnitt erwĂ€rmt, liegt bei 50:50. Das hat der meteorologische Dienst des Vereinigten Königreichs fĂŒr die Weltwetterorganisation WMO ermittelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eines der fĂŒnf Jahre von 2022 bis 2026 das absolut wĂ€rmste der Aufzeichnungen wird [1] und 2016 vom Spitzenplatz verdrĂ€ngt, betrĂ€gt sogar 93 Prozent. Der Wert sei keine zufĂ€llig festgelegte Zahl, warnen die Forscherinnen und Forscher. Es handle sich um einen Indikator dafĂŒr, ab wann die Folgen der KlimaerwĂ€rmung immer schĂ€dlicher werden – fĂŒr Menschen und den ganzen Planeten.

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Bundesverkehrsminister Volker Wissing plant nicht, den staatlichen Zuschuss fĂŒr den Kauf von Elektroautos zu erhöhen [5]. Er widersprach dementsprechenden Medienberichten von Montag. "Weder will ich eine AbwrackprĂ€mie noch eine höhere KaufprĂ€mie fĂŒr Elektrofahrzeuge", schrieb Wissing auf Twitter. Der Umstieg auf eine klimaneutrale MobilitĂ€t mĂŒsse ĂŒber marktwirtschaftliche Anreize gelingen.

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In der Digitalpolitik und Cybersicherheit fordert der Industrieverband BDI einen engeren Schulterschluss unter den großen demokratischen Industriestaaten der G7-Gruppe. "Der Krieg in der Ukraine ist der Weckruf fĂŒr eine stĂ€rkere digitale SouverĂ€nitĂ€t der G7 [13]", sagte BDI-PrĂ€sident Siegfried Russwurm mit Blick auf das derzeit stattfindende Treffen der G7-Digitalminister in DĂŒsseldorf. Die Gruppe besteht neben der Bundesrepublik auch aus den USA, Kanada, Italien, Frankreich, Großbritannien und Japan. Laut Russwurm sei es an der Zeit, Allianzen zu schmieden, um Rohstoffe fĂŒr die Halbleiterproduktion zu beschaffen oder industrielle Cloud-Technik zu entwickeln.

Auf dem vorrangig fĂŒr GeschĂ€ftskontakte gedachten sozialen Netzwerk Xing hĂ€ufen sich die Beschwerden von Nutzenden, die teils zig Nachrichten in ihren PosteingĂ€ngen erhalten, dass sie in öffentlichen Nachrichten erwĂ€hnt wurden. Die Nachrichten entpuppen sich als Spam fĂŒr Dating-Portale [14]. In anderen sozialen Netzwerken wie Facebook waren solche Spam-Bot-AktivitĂ€ten in der Vergangenheit hĂ€ufiger anzutreffen. Auf Xing ist das PhĂ€nomen den meisten bislang unbekannt. Solche Nachrichten sollten Nutzende unbedingt als Spam melden, damit Xing Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Die Links in solchen Nachrichten sollten auf keinen Fall angeklickt werden. Dort könnte Scam, Phishing oder Malware warten.

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(igr [16])


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[13] https://www.heise.de/news/Deutsche-Industrie-fordert-groessere-digitale-Souveraenitaet-der-G7-7080072.html
[14] https://www.heise.de/news/Soziales-Netzwerk-Spam-Welle-rollt-durch-Xing-7080326.html
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[16] mailto:isabel.gruenewald@heise.de