macOS 10.14.1 mit neuen Emojis und Gruppen-FaceTime
Mojave auf verschiedenen Maschinen.
(Bild: Apple)
Apple hat am Dienstagabend die erste gröĂere Aktualisierung fĂŒr Mojave publiziert. FĂŒr die VorgĂ€nger Sierra und High Sierra gibt es Sicherheitsupdates.
Der Dienstagabend brachte fĂŒr Apple-Kunden viele Updates. Der Konzern hat neben iOS 12.1, tvOS 12.1, einer neuen HomePod-Firmware und dem zwischenzeitlich wegen schwerwiegender Probleme zurĂŒckgezogenen watchOS 5.1 [1] auch macOS 10.14.1 publiziert.
Die Aktualisierung liefert die auch in iOS 12.1 implementierte Gruppen-FaceTime-Funktion, mit der sich mit bis zu 32 Personen per verschlĂŒsseltem Videochat kommunizieren lĂ€sst. EndgerĂ€te können andere Macs sein sowie kompatible iOS-GerĂ€te [2]. Weiterhin stecken in macOS 10.14.1, das die erste gröĂere Aktualisierung des auch Mojave genannten Betriebssystems ist, ĂŒber 70 neue Emojis [3]. Auch diese sind in iOS 12.1 vorhanden, watchOS 5.1 brachte sie ebenfalls mit.
Updates auch fĂŒr Sierra und High Sierra
Weiterhin verfĂŒgbar ist der Browser Safari 12.0.1, der Fehlerbehebungen und Security Fixes enthĂ€lt [4]. Er ist auch fĂŒr macOS 10.13 (High Sierra) und 10.12 (Sierra) erhĂ€ltlich. macOS 10.14 kommt mit einer groĂen Menge an gestopften SicherheitslĂŒcken, wie Apple in einem Supportdokument [5] auffĂŒhrt. Teilweise sind diese auch in Security-Aktualisierungen fĂŒr Sierra ("Security Update 2018-005 Sierra") und High Sierra ("Security Update 2018-001 High Sierra") enthalten, die zeitgleich publiziert wurden.
Speicherfehler, Denial-of-Service, Absturz
Bugs stecken in vielen Systembereichen â von der Denial-of-Service-Attacke ĂŒber Speicherfehler bis hin zu aus der Ferne ausnutzbaren Bugs. Der Sicherheitsforscher Kevin Backhouse demonstrierte auf Twitter einen der Kernel-Fehler [6]. Mit diesem ist es möglich, Macs mit High Sierra per WLAN "abzuschieĂen", so lange sich diese im gleichen Netzwerk befinden. Unter iOS 11 soll die Methode ebenfalls funktionieren. Verschiedene weitere Probleme [7] werden von Apple als Remote-Code-Execution-Bugs bezeichnet; Backhouse nennt sie "extrem ernst". Sie wurden teilweise bereits vorher behoben, nun aber auch in Sierra.
Details zu Ă€lteren LĂŒcken erst jetzt
Zusammen mit macOS 10.14.1 und den Sicherheitsupdates fĂŒr High Sierra und Sierra â El Capitan (10.11) scheint nicht mehr weitergepflegt zu werden â veröffentlichte Apple auch ergĂ€nzende Informationen zu Ă€lteren LĂŒcken, die bereits vor Wochen mit macOS 10.14 behoben [8] wurden. Diese Strategie fĂ€hrt Apple seit einigen Updates; warum dies so ist, hat der Konzern bislang noch nicht kommuniziert.
[Update 01.11.18 12:09 Uhr:] Apple hat auĂerdem seine Medienverwaltung iTunes in Version 12.9.1 veröffentlicht. Diese enthĂ€lt offenbar nur Fehlerbehebungen. Unter Windows wurden zudem SicherheitslĂŒcken gestopft. [9] (bsc [10])
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[1] https://www.heise.de/news/watchOS-5-1-Aktuelles-Update-fuer-Apple-Watch-zurueckgezogen-4208090.html
[2] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Gruppen-FaceTime-nur-fuer-bestimmte-iPhones-und-iPads-4205820.html
[3] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/iOS-12-1-Apple-bereitet-Emoji-Schwemme-vor-4180607.html
[4] https://support.apple.com/en-us/HT209196
[5] https://support.apple.com/en-us/HT209193
[6] https://twitter.com/kevin_backhouse/status/1057352656560287746
[7] https://lgtm.com/blog/apple_xnu_nfs_vfsops_CVE-2018-4259
[8] https://support.apple.com/en-us/HT209139
[9] https://support.apple.com/en-us/HT209197
[10] mailto:bsc@heise.de
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