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Highspeed-Fotografie: Farben tanzen lassen 1 Kommentare

Kyra SĂ€nger , Christian SĂ€nger

Musik lÀsst Farben tanzen. Vollformat | 100 mm | ISO 500 | f/11 | 5 s | Stativ

Knallbunt: Wir zeigen, wie Sie Acrylfarbe mit krÀftigen Sounds zum Tanzen bringen und die spritzenden SÀulen und Tropfen mit Blitzlicht geschickt einfangen.

Der Markt an erschwinglichem Zubehör fĂŒr die kreative Fotografie wĂ€chst stetig weiter. So landete eines Tages ein multifunktionaler Fernauslöser in unserem Arsenal fotografischer Gadgets (z. B. von HĂ€hnel, Miops, Eltima Electronic). Damit lĂ€sst sich die Kamera nicht nur per Tastendruck auslösen, sondern es können auch Schallwellen, Licht, Laser- oder Infrarotstrahlen als Auslösesignal dienen.

Sogleich setzte bei uns die Fantasie ein: Was könnten wir alles per Schall auslösen? Etwas richtig Spannendes sollte es sein, gerne bunt und abstrakt. Wir erinnerten uns daran, Farbe durch Schallwellen in bizarren Formen aufspringen zu lassen. Das Thema „Tanzende Farben“ gibt es in der kĂŒnstlerischen Fotografie schon lĂ€nger. Trotzdem probierten wir es fĂŒr uns neu aus.

Gedacht, getan: Der Subwoofer unseres Computers (Lautsprecher, der Töne in tiefen Frequenzen / BĂ€sse verstĂ€rkt) wurde kurzerhand zweckentfremdet und ein Plastikrohr als Resonanzkörper daraufgestellt. Als Hintergrund diente schwarzes Tonpapier. Über das Rohr zogen wir einen schwarzen Luftballon, sodass eine straff aufgespannte LatexflĂ€che entstand. Darauf wurden verschiedenfarbige Acrylfarben getrĂ€ufelt. Ein Notebook lieferte den Sound fĂŒr den Farbsplash.


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