Mit NetBox und SaltStack Netze automatisiert verwalten
Bei automatisiertem Konfigurationsmanagement hinkt die Netzwelt der Systemverwaltung hinterher. Die Tools Napalm, NetBox und SaltStack sollen das Àndern.
Automatisierung oder modern Konfigurationsmanagement ist das Zauberwort zum Vervielfachen der ProduktivitĂ€t von Administratoren. In der klassischen IT kĂŒmmerte sich ein Administrator persönlich um jeden einzelnen Rechner. Der Server wurde von Hand installiert und ebenso konfiguriert. Findige Administratoren haben sich Skripte geschrieben, um Routinearbeiten zu vereinfachen, die auf vielen Rechnern identisch auszufĂŒhren sind.
Ein groĂer Entwicklungssprung gelang aber erst mit Standardsystemen zum Verwalten von Konfigurationen. Eines der ersten brauchbaren Softwarepakete war sicherlich CFEngine, heute decken hauptsĂ€chlich Puppet, Ansible und SaltStack den Markt ab. Mit diesen einheitlichen Plattformen zum Verwalten von Konfigurationen hielten auch die Werkzeuge aus der Softwareentwicklung Einzug in die Welt der Administratoren und ermöglichen selbst Continuous Integration (CI) [1] [1] mit automatisierten Tests oder eine Versionskontrolle mit Git.
Nebenbei stellt das Konfigurationsmanagement sicher, dass alle gleichartigen Server identisch eingerichtet sind. Eine Konfiguration, die fĂŒr einen Server entwickelt wurde und in einer Testumgebung ihre Tauglichkeit bewiesen hat, ist in Bruchteilen von Sekunden auf alle Zielserver ausgerollt. Die ProduktivitĂ€t der Administratoren vervielfachte sich. Zentralisierte Clouds mit automatischem Konfigurationsmanagement wurden möglich. Die ProduktivitĂ€t der Administratoren wĂ€chst, die QualitĂ€t der Arbeit erhöht sich und all das ist mit den Messverfahren des Configuration Managements nachweisbar.
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-4427296
Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/thema/Continuous-Integration
Copyright © 2019 Heise Medien