zurück zum Artikel

Punkt um Punkt

| Tim Gerber

Der USB-Dokumentenscanner passt in die Aktentasche und benötigt kein eigenes Netzteil, er lÀuft unter Windows und Mac OS.

Punkt um Punkt

Der USB-Dokumentenscanner passt in die Aktentasche und benötigt kein eigenes Netzteil, er lÀuft unter Windows und Mac OS.

Wer regelmĂ€ĂŸig unterwegs Dokumente scannen muss, um etwa unterschriebene VertrĂ€ge weiterzuleiten oder bei Einsichtnahme in Behörden Akten kopieren möchte, fĂŒr den ist ein GerĂ€t wie der ScanSnap S1100 interessant. Er lĂ€sst sich bequem in der Aktentasche verstauen und ist mit knapp 400 Gramm inklusive USB-Kabel, ĂŒber das auch die Stromversorgung lĂ€uft, auch nicht zu schwer. Zum Software-Paket fĂŒr Windows und Mac OS X gehört unter anderem die OCR-Engine des Abbyy-Finereader. Sie erzeugt in Zusammenarbeit mit dem ScanSnap-Organizer durchsuchbare PDFs und ermöglicht das Ablegen des gescannten Documents als reine Bilddatei, den Versand als E-Mail-Anhang oder auch den Export in Office-Anwendungen. Sogar eine direkte Übertragung zu verschiedenen Online-Dokumenten-Diensten ist möglich.

Der Scanner zieht jeweils ein Blatt ein und scannt nur dessen obere Seite. Mit der einzigen Taste am GerĂ€t wird die Scan-Software auf dem angeschlossenen Rechner gestartet. Der Scanner zieht dann so lange jede zugefĂŒhrte Vorlage automatisch ein, bis der Auftrag durch erneutes DrĂŒcken der Taste beendet wird. FĂŒr eine A4-Textseite mit 200 dpi benötigt der Scanner knapp 9 Sekunden. Die QualitĂ€t reicht fĂŒr die Dokumentenerfassung und Texterkennung völlig aus. Der handliche ScanSnap ist interessant, wenn man ihn oft mitnehmen muss, aber stets nur ein paar wenige Seiten zu scannen hat. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Scanjobs unterwegs gibt es fĂŒr etwa 100 Euro mehr Mobilscanner mit zweiseitigem Sensor und automatischem Vorlageneinzug fĂŒr etwa 20 Blatt – die allerdings auch etwas grĂ¶ĂŸer und schwerer sind. (tig [1])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1901685

Links in diesem Artikel:
[1] mailto:tig@ct.de