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Windows 10: So sehen Sie, was wirklich auf dem DatentrÀger liegt

| Axel Vahldiek

StandardmĂ€ĂŸig zeigt der Explorer Dateien und Ordner quasi nie so an, wie sie auf dem DatentrĂ€ger liegen. Die richtigen Anpassungen verhelfen zu mehr Überblick.

Um den Einsatz des Explorers als Dateimanager kommt man unter Windows allein schon deshalb nicht herum, weil auch die meisten Öffnen- und Speichern-Dialoge letztlich bloß Explorer-Fenster sind. Doch was man im Explorer zu sehen bekommt, entspricht nur selten der vollen Wahrheit: In der Standardkonfiguration blendet der Explorer Dateiendungen sowie viele Dateien und Ordner aus, fĂ€lscht Namen und Pfadangaben mancher systemeigener Ordner und zeigt Verzeichnisse, die gar keine sind.

Das ist keineswegs als Schikane gedacht: Windows will sich selbst sowie die installierten Anwendungen schĂŒtzen, um sicherzustellen, dass der Anwender stets vor einem funktionierenden Betriebssystem sitzt. Wer weiß, wie es geht, kann trotzdem sehen, was wirklich auf dem DatentrĂ€ger liegt. Dieser Beitrag zeigt die nötigen Handgriffe am Beispiel von Windows 10 Version 1903.

Der Explorer blendet standardmĂ€ĂŸig alle Dateien und Ordner aus, die eines der Attribute "Versteckt" und "System" tragen. So markiert sind vorrangig Dateien, mit denen vor allem Laien ohnehin nichts anfangen können. Damit solche Nutzer nicht nach dem Motto "kenn ich nicht, brauch ich nicht, kann weg" versehentlich wichtige Daten löschen, versteckt Windows sie. Ändern können Sie das in den Ordneroptionen des Explorers, zu finden unter Ansicht/Optionen/Ansicht: Entfernen Sie das HĂ€kchen vor "GeschĂŒtzte Systemdateien ausblenden", zeigt der Explorer danach Dateien trotz "System"-Attribut.


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