Praxis
HIGH-KEY LOW-KEY FOTOS
Jeder hat sie schon gesehen, die ganz hellen Bilder mit viel Weiß und vornehmlich hellen Bildtönen auf der einen oder die ganz dunklen Bilder mit wenigen bis gar keinen hellen Tonwerten und tiefen Schatten auf der anderen Seite. In der Fachsprache werden sie High-Key- und Low-Key-Aufnahmen genannt. Wie sie gemacht werden und worauf Sie beim Fotografieren achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.
Wer sich auf die Suche nach der Definition von High-Key- und Low-Key-Aufnahmen begibt, wird vielleicht überrascht sein, dass im Internet und in der Fachliteratur viele unterschiedliche Auffassungen existieren. Eins aber ist allen gemein: Charakteristisch für High-Key- und Low-Key-Aufnahmen ist stets eine Reduktion der Tonwerte. Und das jeweils mit einem Schwerpunkt auf den hellen oder den dunklen Tönen, meist vor weißem oder vor schwarzem Hintergrund. Strengere Definitionen beinhalten, dass eine High-Key-Aufnahme nur Tonwerte von Mittelgrau bis Weiß enthält, wohingegen die Low-Key-Fotografie sich auf die Abstufungen von Mittelgrau bis Schwarz festlegt. Die meisten der hier gezeigten Aufnahmen orientieren sich an dieser enger gefassten Definition. Dennoch sollte sich die Bildkomposition letztlich eher an visuellen Gesichtspunkten als an Definitionen orientieren.
Optimale Voraussetzungen