Porträts im Garten fotografieren
Judy Hohmann nimmt ihre Porträts gerne in ganz normalen Gärten auf. Was dabei im Detail zu beachten ist und warum Gärten eine unschlagbar gute Location sind, verrät die Fotografin in diesem Artikel.
Wenn wir Bilder sehen, die uns gefallen und die wir gerne einmal nachfotografieren würden, beginnt schnell eine Bildanalyse im Kopf. Wie könnte die Lichtsituation gewesen sein? Wie die Brennweite? Meist stellt sich schnell Ernüchterung bei der Frage nach dem „Wo“ ein. Wer hat sich nicht schon einmal bei dem Gedanken ertappt, seine eigenen Unzulänglichkeiten auf den mangelnden Zugang zu schönen Fotolocations zu schieben? Gäbe es in meiner Umgebung spektakuläre Natur, wäre alles viel einfacher. Dieser Artikel soll eine Lanze brechen für unspektakuläre Orte, die für jeden erreichbar sind. Zum Beispiel: Gärten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um den heimischen Garten, einen Schrebergarten, eine kleine Grünfläche in der Stadt oder die Hinterhofwiese handelt. Mit dem richtigen Blickwinkel lassen sich auch an den einfachsten Orten wundervolle Motive umsetzen, wenn man als Fotograf wenige Kleinigkeiten beachtet.