Gräser in der Gartenfotografie
Genau wie Blattschmuck (S. 102) zählen auch Gräser nicht zu den Hauptakteuren im Garten – und hier wie dort gilt: Was wären Blüten, wenn es nicht auch die zurückhaltenden Nachbarn gäbe? Mit diesen Tipps setzen Sie Gräser ganzjährig, fotografisch ansprechend in Szene.
Unter den Gartenpflanzen nehmen Gräser häufig eine Randstellung ein, die sie – ähnlich wie Blattschmuck –, erst auf den zweiten Blick besonders macht. Die in der Gartenkultur heimischen Graspflanzen bezaubern durch ihren Wuchs, ihre Blätter und grazilen Blütenstände. Dabei sind sie bescheiden und robust. Im Garten beanspruchen sie kaum Pflege und sie gedeihen an fast jedem Standort.
Die meisten Gräser wachsen von oben betrachtet in rundlichen Horsten, sodass ihre Blätter fast symmetrisch nach außen fallen. Die Blätter sind schmal und bandförmig bis lineal. Häufig besitzen sie eine auffällige Blattfärbung. Die Blüten sind in der Regel in Ähren oder Rispen an langen Stielen angeordnet. Das macht sie für kleinste Luftbewegungen anfällig, wodurch in der Fotografie oftmals Bewegungsunschärfen entstehen.