Test
Fujifilm X-T3 gegen Sony α6500
Alle Welt spricht vom spiegellosen Vollformat, da bringt Fujifilm souverän eine neue APS-C-Kamera auf den Markt. Und wo andere Hersteller dieses System recht stiefmütterlich behandeln, stopft Fujifilm die X-T3 voll mit professioneller Hard- und Software.
Fujifilm ist im Kamerasegment schon immer seinen eigenen Weg gegangen. Aktuell sieht das nicht anders aus. Während andere Kamerahersteller auf spiegellose Vollformatsysteme setzen oder, wie Panasonic, neu ins Vollformat einsteigen, bleibt Fujifilm dem APS-C-Sensor treu. So wurde zur Photokina 2018 die APS-C-Kamera X-T3 vorgestellt. Sie gilt als Nachfolgerin der XT-2 und bringt viele neue Features mit, die die Vorgängerin nicht besaß.
Für einen Preis von 1500 Euro erhält der Käufer einen schnellen und treffsicheren Autofokus inklusive Gesichts- und Augenerkennung. Neu wurde ein rückseitig belichteter Sensor eingebaut, der 26 Megapixel mitbringt. Im Vergleich zu anderen Fujifilm-Modellen startet der ISO-Wert nun nicht bei ISO 200, sondern bei ISO 160. Fujifilm liefert einen Prozessor der vierten X-Generation, der die drei- bis vierfache Geschwindigkeit seines Vorgängers an den Tag legen soll. Außerdem gibt es Video satt, denn die X-T3 will der Videospezialistin GH-5 von Panasonic ordentlich Konkurrenz machen. Doch ist sie wirklich besser als ihre Vorgängerin und wie schneidet sie im Verhältnis mit vergleichbaren Kameras auf dem Markt ab?