c't Fotografie 2/2020
S. 38
Kaufberatung
Aufmacherbild

Spiegellose Systemkameras

KAUFBERATUNG

2020 treibt die klassische Spiegelreflexkamera weiter in die Profi-Nische. Die spiegellosen Systemkameras übernehmen den Rest und warten dafür mit einer hohen Bajonett-Vielfalt auf. Doch welches ist das Richtige für Sie?

G eschwindigkeit, präzise Autofokus-Systeme, komfortables Handling, hochauflösende elektronische Sucher und Klappdisplays: Spiegellose Systemkameras haben sich am Markt längst etabliert und lassen ihre Spiegelreflexkollegen in vielerlei Hinsicht alt aussehen. Selbst in Sachen Systemgröße erreichen einige mittlerweile DSLR-Niveau. Dazu kommt eine teils hochwertige Objektiv-Auswahl sowie eine große Hersteller- und Gehäusevielfalt. Wir stellen in diesem Artikel die großen spiegellosen Systeme vor, ordnen sie ein und werfen dabei auch einen vergleichenden Blick auf die Bildqualität. Damit können Sie in Ruhe studieren, welches System bei all der Vielfalt das richtige für Sie ist.

Canon EOS – einsteigerfreundlich

Zwei Sensorgrößen, zwei Bajonette: Canon stellt sich der Herausforderung, gleich zwei spiegellose Systeme zu pflegen. Dabei geht der Hersteller unterschiedlich ambitioniert vor.

Wo steht das System

Fujifilm X – extravagant und lichtstark

Eigenwillig: Fujifilm bricht mit seinen X-Kameras bewusst aus dem Einheitsbrei aus. Ideal für Liebhaber analoger Handhabung und Anmutung.

Wo steht das System

L-Mount – professionelle Nische

Made in Germany, Videospezialisten, Winzlinge: Das L-Mount-System bringt echte Exoten hervor und richtet sich unter anderem an eine zahlungskräftige und videoaffine Zielgruppe.

Wo steht das System

Micro-Four-Thirds – Eins für alle

Besonders viel Auswahl: Bei Micro-Four-Thirds findet jeder die richtige Kamera – wenn er mit dem kleineren Sensorformat leben kann.

Wo steht das System

Nikon Z – auf DSLR-Kurs

Ein Bajonett, zwei Sensorformate: Nikon orientiert sich bei seinem spiegellosen Z-System an Sony und spricht aktuell ambitionierte Amateure und Profi-Fotografen an.

Wo steht das System?

Sony E – bewährter Wegbereiter

Der Platzhirsch bei den Spiegellosen hat ein mächtiges System zu bieten. Auch, wenn die Modellpolitik nicht einfach zu durchschauen ist.

Wo steht das System

Bildqualität im Vergleich

Unsere Testszenenausschnitte zeigen die unterschiedliche Wirkung der verschiedenen Auflösungen. Außerdem beweisen sie, dass die kleineren Sensoren gepaart mit einer hohen Auflösung bei hohen Empfindlichkeiten stark rauschen.

Ein Vergleich der verschiedenen Kamerasysteme ist auch immer ein Stück weit ein Vergleich der unterschiedlichen Sensorformate und -designs. Derzeit haben Fotografen die Wahl zwischen drei Chipgrößen: Four-Thirds, APS-C und Vollformat. Die größte Fläche besitzt mit 864 Quadratmillimetern das Vollformat, Four-Thirds kommt mit 225 Quadratmillimetern nur auf ein Viertel davon. APS-C positioniert sich mit 330 (Canon) beziehungsweise 370 Quadratmillimetern (Sony, Nikon, Fujifilm) dazwischen.

Bajonette im Vergleich

Auf einen Blick: In dieser Übersicht haben wir die wichtigsten Infos zu den verschiedenen spiegellosen Bajonetten zusammengetragen.

Fazit

Im Vergleich zu unserer letzten Betrachtung des Spiegellos-Universums hat sich einiges getan: Nikon hat sein erstes spiegelloses System ein- und ein Neues aus dem Boden gestampft, Leica hat sich mit Panasonic und Sigma zwei Partner für das L-Mount geangelt, womit Panasonic künftig zwei spiegellose Systeme pflegen muss. Und Canon entschied sich mit dem Einstieg ins spiegellose Vollformat ebenfalls für einen neuen, weiteren Anschluss.

Trends der Spiegellosen

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