c't Fotografie extra 7/2020
S. 122
Shootings in Lost Places
Aufmacherbild
In einer verlassenen Industrieruine findet man nicht nur interessante Texturen und Graffiti. Auch das Licht dort ist oft gut geeignet, um Menschen zu fotografieren. Sony A7 III mit Canon EF 50 f/1.2 USM | Blende f/1.2 | ISO 400 | 1/1000 s Sony A7 III mit Canon EF 50 f/1.2 USM | Blende f/1.2 | ISO 400 | 1/1000 s

Shootings in Lost Places

Schönes Licht in der Industrieruine

Wer häufig Menschen fotografiert, der ist immer auf der Suche nach schönen Locations. Das kann ein Mietstudio oder eine Privatwohnung sein, ein Hotel, die freie Natur oder – besonders spannend – eine alte Industrieruine. Lassen Sie sich überraschen!

Die Suche nach verlassenen Orten hat sich in den letzten Jahren zu einem Volkssport entwickelt, aber wie findet man diese Orte voller Atmosphäre eigentlich? Der erste und einfachste Weg führt über Google. „Lost Places Köln“ könnte zum Beispiel eine Anfrage lauten, und tatsächlich erscheinen sofort mehrere Youtube-Beiträge, die Orte von der alten Molkerei bis zum Geisterhaus zeigen. Eine andere Möglichkeit ist, das große Netzwerk der Urban Explorers zu nutzen. Wer sich in Facebook-Gruppen wie Urbex Germany, Urbex Bayern oder anderen vernetzt, der bekommt rasch Tipps, wo interessante, fotogene Orte zu finden sind.

Unsere Fotos sind zum großen Teil in der vorderen Halle entstanden. Das Licht kommt durch die Fensterfronten (Pfeile) und vom Innenhof. Bild: Map Data - 2019 Google
Das Innere der Ruine zeigt, dass die Natur das Gebäude nach und nach wieder zurückerobert. Das Tageslicht vor Ort kommt von den Seiten, von den Fenstern hinter Miri und von rechts und eignet sich wunderbar für die People-Fotografie.
Als Equipment kam eine Sony A7 III mit drei Festbrennweiten mit 35, 50 und 85 mm zum Einsatz.

Das Licht

Eine verlassene Industrieruine ist per se schon interessant und meist auch fotogen. Aber auch für ein People Shoot mit natürlichem Licht sind die Bauwerke gut geeignet, weil sie das unvorteilhafte Licht von oben abblocken. Das Licht der Fensterfronten und Wanddurchbrüche liefert dann schmeichelndes, frontales Porträtlicht.

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