Achtsamkeit
durch bewusstes Fotografieren zur inneren Ruhe kommen
Die To-Do-Liste ist vollgepackt, der Alltag hektisch. Vielen Menschen fehlt nicht nur die Zeit, innerlich ruhig zu werden, auch für geliebte Hobbys wie die Fotografie fehlt der Raum. Doch vielleicht sind wir der Lösung schon näher, als wir denken. Denn oft entdeckt man das, was man sucht durch das, was man bereits hat.
Achtsamkeit ist dieser Tage ein häufig gelesenes Wort. Dahinter verbirgt sich die Fähigkeit, die eigene Aufmerksamkeit bewusst auf den Moment oder eine bestimmte Sache zu fokussieren, und zwar ganz neutral. Ziel ist es, wertfrei wahrzunehmen, statt gleich irgendwie zu reagieren, und so zur inneren Ruhe zu finden. Dazu muss man nicht meditieren, auch die Fotografie kann helfen, achtsamer und ruhiger zu werden.
Achtsamkeit und innere Ruhe
Achtsamkeit in der Fotografie beschreibt einen Akt der Aufmerksamkeit, eine respektvolle, vielleicht sogar liebevolle Art, sich dem Motiv zuzuwenden, sich völlig darauf zu konzentrieren und sich von nichts ablenken zu lassen. Das ist nicht das Ergebnis eines besonderen Talents. Jeder, der möchte, kann das lernen und üben. So entwickelt man eine neue Spielart des fotografischen Blicks. Man lernt auch, dankbar zu sein für das Motiv, für die Möglichkeit, die eigene Umwelt künstlerisch zu erfassen oder fotografisch zu interpretieren. Dankbarkeit ist eines der erfüllendsten Gefühle, die Menschen entdecken und entwickeln können.