Wie ein Makrofotograf INSEKTEN findet
WENN DER TAG ERWACHT
Wen die Faszination des Mikrokosmos einmal gepackt hat, den lässt sie nicht mehr los. Die Welt der kleinen Krabbeltiere birgt spannende Geheimnisse. Um diese zu entdecken, benötigen Sie die Makrofotografie. Wir zeigen, wie Sie geeignete Modelle für Ihre Aufnahmen finden.
Insekten sind scheu und ergreifen die Flucht, wenn man sich nähert. Besonders Zweiflügler (alle Fliegen und Mücken) sind tagsüber schwer zu fotografieren. Am frühen Morgen hat der Makrofotograf gute Chancen, denn tiefe Temperaturen versetzen die wechselwarmen Tiere in eine Kältestarre. Das bedeutet, Sie sollten früh aufstehen. Die meisten Falter werden erst ab 15 Grad Celsius aktiv, Libellen verhalten sich bis 13 oder 14 Grad Celsius ruhig, das Fotografieren von Fliegen hingegen erfordert möglichst tiefe Temperaturen deutlich unter zehn Grad Celsius.
Eine Fotoexkursion vor Sonnenaufgang ist auch für sich genommen ein Erlebnis, es herrscht eine traumhaft schöne Stimmung: Häufig liegt Nebel über den Wiesen und vermittelt Frische, Ruhe, Unberührtheit. Unterwegs trifft der Frühaufsteher außerdem auf Hasen, Rehe und Fasane.