c't Fotografie 07/2023
S. 18
Fotografie
Rundlingsdörfer im Wendland
Vierständer-Fachwerkhaus von 1794 im Rundlingsdorf Köhlen. Auf der Groot Dör ist das gelbe X als Zeichen des AKW-Widerstands aus den 80er-Jahren zu sehen.
Vierständer-Fachwerkhaus von 1794 im Rundlingsdorf Köhlen. Auf der Groot Dör ist das gelbe X als Zeichen des AKW-Widerstands aus den 80er-Jahren zu sehen.
Alle Bilder: Dr. Rolf Mraz
Dr. Rolf Mraz

Das Wendland

Runde Dörfer, historisches Fachwerk und alternative Kultur

Das Wendland ist ein ländliches Kleinod im nordöstlichen Niedersachsen. Die Region blickt auf eine lange Geschichte zurück, von der heute vor allem noch die Rundlingsdörfer mit ihren malerischen Fachwerkhäusern zeugen.

Waddeweitz, Gohlefanz, Penkefitz, Mammoißel. Spätestens wenn Ihnen diese oder ähnlich ungewohnt klingende Ortsschilder begegnen, sind Sie angekommen – im Wendland. Die für Besucher gelegentlich erheiternd klingenden Dorfnamen geben einen Hinweis auf den Ursprung der Regionsbezeichnung Wendland für diesen abgelegenen Landstrich im äußersten Nordosten Niedersachsens. Es waren nämlich die Wenden (in der Wissenschaft auch Drawenopolaben genannt), slawische Siedler, die hier bereits ab dem neunten Jahrhundert lebten. Auf diese gehen noch viele der heutigen Ortsnamen zurück.

Im Allgemeinen wird mit Wendland heute der gesamte Landkreis Lüchow-Dannenberg bezeichnet. Mit zirka 1227 Quadratkilometern Fläche und etwa 48.500 Einwohnern ist das Wendland eine der am dünnsten besiedelten Gegenden Deutschlands. Es grenzt im Norden an die Elbe – mit den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg am gegenüberliegenden Ufer sowie im Südosten an Sachsen-Anhalt.

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