DIGITALE BILDER verwalten
Traditionelle Mittel zur Datenverwaltung sind Dateinamen und Verzeichnisstrukturen. Metadaten in digitalen Fotos ermöglichen erweiterte Suchfunktionen. Zunehmend unterstützen KI-Assistenten diese Arbeit. Wir bringen Sie auf den neuesten Stand der Technik.
Die Leichtigkeit, mit der wir heute Fotos und Videos aufnehmen und auf praktisch unbegrenztem Speicher ablegen, kann chaotische Datenhalden zur Folge haben. Nur mit einer guten Verwaltung behält man den Überblick. Da die Aufnahmen auf Speichermedien nicht direkt sichtbar sind, sondern nur mithilfe von Computern, benötigen wir zur Datenverwaltung geeignete Programme und Methoden. Das ist nichts Neues: Mit Windows 3.0 erschien 1990 ein Dateimanager, der keine besonderen IT-Kenntnisse mehr voraussetzte. Er übernahm die Organisation der Dateien in thematisch oder chronologisch benannte Verzeichnisse und Unterordner. Zehn Jahre später konnten Dateimanager Bilder und Videos in Tableaus aus Miniaturansichten anzeigen.
Als weiteres Hilfsmittel zur Suche, insbesondere in großen Beständen, wurden Bildbeschreibungen (Metadaten) in digitale Fotos eingebettet. Spezielle Programme zur Bildverwaltung konnten sie lesen, automatisch in Datenbanken eintragen und anschließend für Suchvorgänge nutzen. Allerdings ist es mühsam, viele Bilder manuell zu beschriften, und im Ergebnis ist es von den Kenntnissen der Fotografen abhängig. Aktuell testet die Branche, ob künstliche Intelligenz Motive sicher erkennt und sowohl die Beschriftung der Bilder als auch die Suche nach bestimmten Fotos effektiv unterstützen kann.