c't 15/2016
S. 16
News
Supercomputer
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Anmarsch der Peta- und Terakotta-Armeen

Nachlese zur ISC 2016 in Frankfurt/Main

Nicht nur der neue Spitzenreiter, der chinesische Sunway-TaihuLight-Rechner, hat auf der ISC für großes Aufsehen gesorgt, auch andere asiatische Projekte wie Tianhe-2A, Oakforest-Pac und Post K machten von sich reden. Europa hingegen hatte andere Sorgen, war zum Teil durch den sich da noch anbahnenden Brexit wie gelähmt.

Die Verhandlungen in der europäischen Partnership for Advanced Computing in Europe (PRACE) mit insgesamt sieben milliardenschweren Rahmenprogrammen waren eigentlich schon erfolgreich abgeschlossen, so Prof. Arndt Bode, Leiter des Leibniz-Rechenzentrums im Gespräch mit c’t. Großbritannien wollte wie die vier großen Gründungsmitglieder Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien intensiver an PRACE mitwirken und auch viel Rechenzeit einbringen – doch das ist jetzt erst mal Schnee von gestern, wie vieles andere in der EU derzeit auch. Out ist hier allerdings nicht ganz out, denn es gibt auch bei PRACE die Möglichkeit einer engen Kooperation, wie man an den Partnern Norwegen, Schweiz, Israel oder der Türkei sieht.

Währenddessen stellen sich die Asiaten neu auf. Die Eigenentwicklungen in China kommen dabei nicht unbedingt völlig aus freien Stücken. Die USA haben nämlich für Einrichtungen, die an Kernwaffenforschung beteiligt sind, gemäß EAR § 744.2(a) einen Exportstopp für amerikanische Hochtechnologie verhängt. Auf der schwarzen Liste steht seit 2015 neben der National University of Defense Technology (NUDT) auch der Betreiber des Tianhe-2, das National Supercomputer Center in Guangzhou. Für das für Ende dieses Jahres geplante Update auf den Tianhe-2A kommen daher keine Xeon-Phi-Knights-Landings in Frage.

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