c't 16/2016
S. 168
Praxis
CNC-Fräsen
Aufmacherbild

Ausgespant

CNC-Fräsen mit dem 3D-Drucker Renkforce RF1000

Gängige 3D-Drucker haben viel Technik intus, die sich auch zum PC-gesteuerten Fräsen eignet. Nichts liegt da näher, als eine kleine Frässpindel zu montieren. Conrad bietet für seine RF-Modelle Umrüstsätze an. Kleine Fräsarbeiten etwa an Gehäusen für Arduino oder Raspi machen damit ziemlichen Spaß – wenn man die wichtigsten Kniffe kennt.

Wer jemals mit der Hand eine größere Aussparung für ein Display in ein Blechgehäuse gesägt, geschnitten und gefeilt hat, weiß ein Lied von der Mühsal und dem oft mäßigen Ergebnis zu singen. Mit dem zur Fräse umgerüsteten 3D-Drucker Renkforce RF1000 oder dem Nachfolger RF2000 geht das dagegen wie Butter und die Ergebnisse sehen aus wie aus der industriellen Fertigung. Auch für andere Anwendung wie Gravuren zur Beschriftung von Frontplatten oder schicken Klingelschildern in verschiedenen Materialien eignet sich so eine Kleinfräse gut. Bis man sich aber so weit in die Technik hineingefuchst hat, kann mancher Frust über vergurkte Werkstücke und abgebrochene teure Fräser aufkommen. Die folgende Lektüre soll das vermeiden helfen.

Elektronik-Versender Conrad hatte sein selbst entwickeltes 3D-Drucker-Modell RF1000 von Anfang an als auch fürs Fräsen konstruiertes Gerät angepriesen. Jedenfalls ist seine Mechanik sehr robust und wäre für einen reinen 3D-Drucker übertrieben. Das gilt vor allem für die hochwertigen Kugelumlaufspindeln, auf denen der Druck- oder Frästisch in der Z-Achse nach oben und unten bewegt wird. Die Linearführungen der X- und Y-Achse brauchen fürs Fräsen allerdings Verstärkung durch weitere im Umrüstsatz enthaltene Führungen, die die Stabilität erhöhen. Im Basismodell sind die notwendigen Nuten bereits vorhanden, sodass das Nachrüsten eigentlich nicht sonderlich aufwendig wäre.

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