c't 16/2016
S. 50
News
VFX-Lizenzstreit

Gesichtsverlust

Wie ein Rechtsstreit die Hollywood-Industrie lähmt

Das Studio für visuelle Effekte Digital Domain 3.0 darf die Motion-Capture-Technik Mova nicht länger einsetzen, weil unklar ist, wem die Software gehört. Bis der Rechtsstreit geklärt ist, liegen einige große Hollywood-Produktionen auf Eis.

Das US-Unternehmen Digital Domain 3.0 darf nach einer einstweiligen Verfügung eines Bundesrichters von San Francisco die exklusiv lizenzierte Motion-Capture-Technik Mova bis auf Weiteres nicht verwenden. Am 17. Juni erging die Verfügung an zwei chinesische Unternehmen, die Mova gekauft hatten, die Technik weder zu verkaufen noch einzusetzen, bis ein Gericht den Zwist klärt.

Richter John S. Tigar argumentierte, die Kanzleien Virtual Global Holdings Limited (VGHL) und Shenzhen Haiticheng Science and Technology (SHST) hätten nach dem Verkauf beim Transfer der Mova-Technik an Drittfirmen in arglistiger Weise gehandelt. Greg LaSalle hatte Mova im Jahr 2013 für schlappe 25 000 US-Dollar an SHST verkauft.

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