c't 21/2016
S. 58
Test
PC mit AMD Bristol Ridge
Aufmacherbild

Bulldozer-Abschied

HP Pavilion 510-p150ng mit AMD-Prozessor A10-9700

Die neuen „Bristol-Ridge“-Chips für Desktop-PCs sind die letzten AMD-Prozessoren der Bulldozer-Generation. Sie arbeiten jedoch auf neuen Mainboards mit der Fassung AM4 und einem Chipsatz mit USB-3.1-Controller, die auch künftige Zen-Prozessoren nutzen werden. Im HP Pavilion 510-p150ng steckt die jüngste AMD-Technik.

Die Letzten werden die Ersten sein: Die „Bristol Ridge“-Prozessoren von AMD für Desktop-PCs sind die letzten mit Bulldozer-Mikroarchitektur, aber auch die ersten für die Prozessorfassung AM4. Auf AM4-Mainboards sollen ab 2017 FX-Prozessoren mit der neuen, deutlich leistungsfähigeren Zen-Technik laufen. Grund genug, einen genauen Blick auf einen der ersten lieferbaren PCs mit AM4-Technik zu werfen, den HP Pavilion Desktop 510-p150ng. Das 400-Euro-Gerät ist mit der „Accelerated Processing Unit“ (APU) A10-9700 bestückt. Mit APU meint AMD eigentlich bloß Kombiprozessoren, die CPU- und GPU-Kerne vereinen – genau wie jene von Intel. AMD betont aber die Bedeutung der GPU und hofft darauf, dass immer mehr Programmierer sie auch für allgemeine Berechnungen nutzen.

Im HP Pavilion Desktop 510-p150ng steckt eines der ersten AM4-Mainboards.

Bisher verkauft AMD AM4-Prozessoren nur an PC-Hersteller, die sogenannten OEMs. Ein PC mit dem derzeit schnellsten Vertreter der neuen APU-Generation namens Bristol Ridge ist bisher nicht erhältlich: Bei diesem A12-9800 takten die CPU-Kerne höher als beim A10-9700 und vor allem besitzt seine GPU acht statt nur sechs Compute Units (CUs). Der A10-9700 zeigt also nicht das volle Potenzial der neuen APUs. AMD verspricht, dass sie bis zu 25 Prozent mehr 3D-Beschleunigung liefern als ihre Vorgänger und die 65-Watt-Typen dasselbe leisten wie ältere mit 95 Watt. Alle bisher angekündigten AM4-Prozessoren sind mit 35 oder 65 Watt spezifiziert, es gibt derzeit auch keine Übertakter-Versionen mit unbeschränktem Multiplikator: Die meisten dieser „K“-Typen benötigten bisher 95 Watt. Allerdings sind auch noch keine AM4-Mainboards im Einzelhandel erhältlich und nur solche „Retail“-Boards bieten üblicherweise Übertaktungsfunktionen.

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