c't 21/2016
S. 42
News
Online-Werbung

Koalition gegen Werbemüll

Online-Marketingbranche will sich selbst reformieren

Online-Werbetreibende leiden darunter, dass Surfer als Reaktion auf aggressive Werbung Adblocker einsetzen. Jetzt versucht die neu gegründete „Coalition for better Ads“ die Werbeindustrie aus sich selbst heraus zu reformieren.

Eigentlich geht es der deutschen Werbeindustrie blendend. Zur Eröffnung der Fachmesse für Digitalmarketing dmexco gab der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) wieder einmal exzellente Zahlen bekannt: Der Umsatz für digitale Display-Werbung in Deutschland werde in diesem Jahr um 6,3 Prozent auf insgesamt 1,782 Milliarden Euro steigen und hätte damit die TV-Werbung fast eingeholt.

Doch hinter den Kulissen brodelt es. Denn die Werbekunden, die für die gestiegenen Umsätze bezahlen, zweifeln laut an dem bunten Treiben der Digitalbranche. So lästerte der Digitalchef von Müller Milch kurz vor der Messe über das „Social-Media-Bordell“ des sogenannten Influencer Marketings. Seine Kollegin bei Nestlé, Tina Beuchler, zugleich Chefin der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), forderte endlich bessere Standards, um den Erfolg von Werbemaßnahmen überprüfen und steuern zu können.

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